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Rein weibliches Team für Safari-Camp

Asilia Africa
Das Frauen-Team des Dunia Safari Camps in der Serengeti.
Das Frauen-Team des Dunia Safari Camps in der Serengeti.

Alleinreisende Frauen als Tourismus-Trend: Im Dunia Safari Camp in der Serengeti empfängt ein Team, bestehend nur aus Frauen, Reisende aus aller Welt.

Geballte Frauen-Power in Afrika: genauer in der Serengeti, im Dunia Safari Camp. Reisende aus aller Welt, insbesondere alleinreisende Frauen, können sich hier nun gut aufgehoben fühlen. Damit bedient das Camp einen Reisetrend, wie das Online-Portal Solotravelerworld bestätigt. Die Suchanfragen für "weibliche Alleinreisende" sei im Laufe des Jahres um 52 Prozent gestiegen. Weiters zeigen die Statistiken auch, dass 86 Prozent der Alleinreisenden über 35 Jahre alt sind und Frauen mit 86 Prozent den größten Teil ausmachen.

Dabei würden Frauen, die die Welt alleine erkunden, vorwiegend den Austausch mit der lokalen Bevölkerung und nachhaltige Aktivitäten bevorzugen, so das Ergebnis der Suchanfragen. "Weibliche Reisende legen besonderen Wert auf authentische Interaktion und verantwortungsvolles Reisen, vor allem in Afrika", sagt Hanna Kleber von Voice4Africa.

Als Afrikas einziges Camp, das quasi von Frauen für Frauen betrieben wird, ist dies ein Paradebeispiel für die Stärkung von Frauen zum Wohl der lokalen Gemeinschaften. Dabei steht die Chancengleichheit im Vordergrund, ein wichtigen Anliegen von Asilia Africa, zu dessen Portfolio das Safari Camp gehört. So hat sich das Dunia Camp seit 2016 als erstes und bis heute einziges rein weiblich geführtes Camp in Ostafrika etabliert und selbst der schwierigen Corona-Zeit getrotzt – ein mutiger Weg in der patriarchal geprägten, tansanischen Kultur und männerdominierten Tourismusindustrie. Das Camp liegt mitten im Gebiet der "Großen Migration" der Wildtiere im Serengeti Nationalpark, wo jedes Jahr Millionen von Gnus, Zebras und Gazellen gefolgt von unzähligen Raubtieren in Richtung Maasai Mara nach Kenia ziehen. Mit etwas Glück muss man das Camp nicht einmal verlassen, um die Tiere zu beobachten. Die Lebensmittel für die campeigene Küche werden frisch und so lokal wie möglich aus den umliegenden Dörfern bezogen.
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