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Weitere Mittelmeerreisen aufgelegt

TUI/Florian Albert

Kurz vor Ferienbeginn hat TUI noch einmal nachgelegt und sich weitere Kapazitäten in den beliebtesten Urlaubsländern gesichert. 

Laut den Reisetrends der Österreicher:innen sind besonders die etablierten Reiseziele rund ums Mittelmeer heuer gefragt. Vor allem die Türkei zündet diesen Sommer den Turbo: Antalya hat sich auf Platz 1 vor Kreta geschoben. Hier plant TUI mit 1,5 Millionen Gästen konzernweit ein Wachstum im Vergleich zu 2019. Griechenland wird weiterhin stark nachgefragt und verteidigt auch dieses Jahr Platz 1 der beliebtesten Urlaubsländer der Österreicher:innen. Auch Zypern und Ägypten legen aktuell kräftig zu. Hohe Steigerungsraten verzeichnet TUI auch auf Fernstreckenzielen wie in den USA, den Malediven und der Dominikanischen Republik. Sansibar ist Shootingstar auf der Fernstrecke. Hier eröffnet in Kürze das zweite RIU Hotel. Das Hotel Riu Jambo befindet sich am Nungwi Beach an der Nordspitze von Unguja, der Hauptinsel von Sansibar.

Zu den Bestsellern bei Autoreisen zählen Kroatien und Italien. Auch Hotels am See in Österreich werden in diesem Sommer nachgefragt. Besonders Kärnten erlebt einen Boom als mediterraner südlicher Teil von Österreich. Geboten wird das größte Portfolio für Autoreisen in 33 europäischen Ländern mit rund 16.000 Unterkünften von Hotel, Ferienanlage bis hin zu Mobile Homes und Glamping. Gästelieblinge sind die 34 TUI Hotelmarken, zu denen allein sieben Robinson Clubs und 12 TUI Blue Hotels zählen.

Der Konzern sieht daher gute Chancen, die Zahlen des Sommergeschäfts 2019 heuer zu übertreffen. Die Nachfrage liegt mittlerweile durchgängig über dem Vor-Pandemie-Niveau. Für einen reibungslosen Ablauf sorgt eine Aufstockung der Mitarbeitenden insebsondere an allen Kundenkontaktpunkten sowie an den Kunden-Hotlines. Auch die persönliche Präsenz in den Urlaubsländern wurde auf mehr als 700 Reiseleiter:innen erhöht. 

Freie Plätze rund ums Mittelmeer

Die Kapazitäten in den beliebten Urlaubszielen wurden nochmals deutlich erhöht. Es gibt daher noch freie Plätze rund ums Mittelmeer. Auch Nachverhandlungen um weitere Kapazitätserhöhungen laufen, v.a. in Griechenland. Der Veranstalter empfiehlt daher Kurzentschlossenen, so schnell wie möglich zu buchen. Auch die Buchungen für die Monate September und Oktober ziehen seit einigen Tagen kräftig an. Viele Familien sichern sich aktuell die besten Plätze in den Herbstferien.

Im Kontext der allgemeinen Teuerungen gibt der Veranstalter Entwarnung. Aufgrund der bestehenden Verträge mit Hotels und Airlines für diesen Sommer haben sich die Preise noch nicht in vollem Umfang auf Pauschalreiseangebote niedergeschlagen. Aktuell sind viele Veranstalterreisen günstiger als einzelne Komponenten bei Fluggesellschaften oder Hotels, da die Pauschalreisen in den Systemen noch mit Preisen aus dem letzten Jahr ausverhandelt wurden. Sind diese Kontingente erschöpft, werden tagesaktuelle Kurse abgerechnet und gestiegene Treibstoff- und Lebensmittelpreise können sich deutlich bemerkbar machen. Last-Minute wird nicht mehr so günstig sein wie vor der Pandemie, prophezeit der Veranstalter. Bis zu zehn Prozent höhere Preise seien keine Seltenheit, wie es heißt. 

Hohe Nachfrage trifft auf Flottenengpässe

Mietwagen sind für die Sommersaison bereits sehr gut gebucht, aber nicht komplett ausverkauft. Im Kurzfristbereich können insbesondere speziellere Fahrzeuggruppen von Flottenengpässen betroffen sein. TUI rät daher den Mietwagen zu sichern, sobald die Reise feststeht. Wer sich erst am Urlaubsort für einen Mietwagen entscheidet, könnte leer ausgehen oder von hohen Preisen überrascht werden.

tui.at/last-minute 

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