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Travel Industry Club Deutschland

Dirk Bremer tritt als Präsident zurück

Jens Braune

Er war Gründer, Aushängeschild und langjähriger Chef des Travel Industry Club (TIC) – nun gibt Dirk Bremer den Präsidentenposten bei der Reisevereinigung ab. Grund seien gesundheitliche Probleme. Die interimistische Nachfolge übernimmt Peter Agel.

Als Präsident des Travel Industry Club (TIC) gehört Dirk Bremer zu den bekanntesten und innovativsten Köpfen der deutschen Reisebranche. Nun gibt er den Chefposten ab – aus gesundheitlichen Gründen, wie es heißt.

Die Nachricht kommt plötzlich. Noch bei der Jahreshauptversammlung im Herbst vergangenen Jahres war Bremer genau wie seine Präsidiumskollegen Peter AgelTom FeckeNicole Göbel und Armin Brysch wieder an die Spitze der Vereinigung gewählt worden. Der Vorstand wurde sogar um vier auf nunmehr insgesamt neun Personen erweitert.

Bremer war bis Juli 2020 als Senior Procurement Associate beim Pharma-Riesen Eli Lilly tätig. Bis Februar 2022 übernahm er übergangsweise auch die Geschäftsführung des TIC.

Die interimistische Nachfolge von Bremer wird nun von Peter Agel übernommen. Er ist seit 2013 Vizepräsident und verantwortlich für den Bereich Finanzen. Diese Zuständigkeiten habe nun Adrian von Dörnberg übernommen, der seit der vergangenen Jahreshauptversammlung zum Vorstand gehört.

Dirk Bremer hatte den Travel Industry Club im Jahre 2005 gegründet. Damals stieß die Aktion bei den bereits bestehenden Verbänden der Reisebranche auf scharfe Kritik. Der TIC hatte sich jedoch anders als diese von Anfang an als Netzwerk und Wirtschaftsclub verstanden.

Bremer stand dem TIC seit seiner Gründung fast 17 Jahre lang als Präsident vor und wurde seither immer wiedergewählt. Er war maßgeblich für dessen Entwicklung verantwortlich. Der TIC veranstaltete und veranstaltet zahlreiche Networking-Abende und Symposien. "Das Präsidium dankt Bremer für die jahrelange gute Zusammenarbeit und sein außerordentliches ehrenamtliches Engagement im TIC und wünscht ihm alles Gute für seine persönliche Zukunft", heißt es in einer Mitteilung der Vereinigung abschließend.

Dieser Artikel erschien zuerst auf fvw.de

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