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Sommer-Festivals ziehen positive Bilanz

Volle Ränge in Bregenz wie in Mörbisch. Bild: Bregenzer Festspiele
Volle Ränge in Bregenz wie in Mörbisch. Bild: Bregenzer Festspiele

Die Festspiel-Stadt Bregenz und die Operettenbühne in Mörbisch ziehen mit ihren Sommer-Programmen zufrieden Bilanz. An frühere Höhenflüge konnte man nicht anknüpfen, dennoch liefern beide Veranstalter respektable Zahlen ab.

Im ersten Jahr unter der Leitung der neuen Intendantin Elisabeth Sobotka kamen knapp 228.000 Besucher. 171.000 sahen Puccinis „Turandot“ auf der Seebühne. Voraussichtlich 171.230 Zuschauer auf der Seebühne (bei drei Regenabsagen, drei weitere Aufführungen stehen noch an), 7538 Gäste bei der Oper im Festspielhaus („Hoffmanns Erzählungen“) und 1945 Besucher bei der Oper im Kornmarkt („Cosi fan tutte“) lieferten Auslastungszahlen von jeweils mindestens 98 Prozent. Der kaufmännische Direktor Michael Diem hatte für „Turandot“ eine 95-prozentige Auslastung budgetiert. „Wenn dieser Motor nicht stottert, funktioniert das ganze Festival“, stellte er erfreut fest. In den vergangenen sechs Jahren erzielte man somit die vierthöchste Zuschauerzahl (09: 259.084, 13: 259.425, 14: 263.733).

Von einem „absoluten Publikumserfolg“ ist auch bei den Seefestpielen in Mörbisch die Rede. Den Operetten-Gassenhauer „Eine Nacht in Venedig“ sahen 127.000 Besucher, was eine Auslastung von 91 bedeutet. Erstmals wurde mit einer Drehbühne gearbeitet und die Dimensionen des Bühnenbilds mit einem riesigen Kreuzfahrtschiff waren gewaltig, frohlocken die Veranstalter. Obwohl Mörbisch in Spitzenjahren bis zu 200.000 Besucher anlockte, meinte die neue Intendantin Dagmar Schellenberger, „man sei froh, dass man die Besucherzahlen auf diesem Level stabilisieren konnte“.
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