Salzburg: Zahlen normalisieren sich Plus Artikel
 
Salzburg

Zahlen normalisieren sich

Bild: Salzburg AG Tourismus/Ch. Schartner
Bis zu 13.000 Fahrgäste befördert die Salzburger Festungsbahn an Spitzentagen.
Bis zu 13.000 Fahrgäste befördert die Salzburger Festungsbahn an Spitzentagen.

Die Besucherzahlen in Salzburg und dem Salzkammergut nähern sich dem Vorpandemie-Niveau. Die Betriebe der Salzburg AG Tourismus GmbH. sind ein seriöser Indikator dafür.

Die Stadt Salzburg steht bei Touristen wieder hoch im Kurs: Das ist das Ergebnis einer vorläufigen Sommerbilanz nach den stärksten zwei Wochen im Sommer der Salzburg AG Tourismus GmbH für den Zeitraum 1. Juni bis 19. August. Die Besucherzahlen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 96 Prozent. Bis zu 13.000 Fahrgäste beförderte beispielsweise die Festungsbahn an Spitzentagen im Sommer – was den Spitzenwerten vor der Pandemie entspricht. Und auch die Attraktionen im Salzkammergut waren sehr gut besucht und konnten nach einem starken Vorjahr erneut zweistellige Wachstumsraten verbuchen.

Mit 583.706 Fahrgästen konnte beispielsweise die Festungsbahn im angeführten Zeitraum um 120,3 % mehr Fahrgäste befördern als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Auch beim Mönchsberg-Aufzug stieg die Zahl der Fahrgäste kräftig um 33,25 % auf 134.248. In Summe gab es bei den Attraktionen in Salzburg ein Plus von 96,33 % gegenüber dem Vorjahr, wobei man hier noch um 20 % hinter den Spitzenwerten aus 2019 zurückliegt.

Salzkammergut bleibt gefragt

Weiterhin stark im Trend liegt der Urlaub im Salzkammergut, wo die Besucherzahlen nach einem Plus von 32 % im Gesamtjahr 2021 auch im heurigen Sommer wieder um 30,3 % zulegten. Die Zahl der Fahrgäste bei der Wolfgangsee-Schifffahrt legte um 25,5 % auf 193.526 zu. Mit der Schafbergbahn fuhren im Sommer 168.781 Fahrgäste – um 36,25 % mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Mario Mischelin, Co-Geschäftsführer der Salzburg AG Tourismus GmbH: „Mit rund 362.700 Besuchern hatten wir einen extrem starken Sommer im Salzkammergut. Auf die Rekordwerte von 2019 fehlen uns nur noch zehn Prozent. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit der Eröffnung des Erlebnisquartiers am Fuße des Schafbergs im kommenden Jahr noch attraktiver werden für unsere Fahrgäste und unsere Besucherzahlen noch weiter steigern können.“

Ein Herbst der Hoffnung

Angesichts der positiven Zwischenbilanz im Sommer ist man bei der Salzburg AG Tourismus GmbH voller Zuversicht auch für den Herbst und die Adventzeit. Co-Geschäftsführerin Daniela Kinz: „Die mitunter schönste Zeit am Schafberg folgt erst mit dem Genussherbst, wo wir insbesondere mit vielen einheimischen Gästen rechnen. Und auch für die Wintersaison haben wir uns mit unseren Adventfahrten etwas Besonderes einfallen lassen. Wir sind zuversichtlich, was die restliche Tourismus-Saison betrifft.“

(red)

stats