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„Planet Linz“

Start der neuen Tourismuskampagne 

Linz Tourismus
Warum ausgerechnet Linz? Der Film erzählt eine außergewöhnliche Geschichte und ist exklusiv im Kino zu sehen.
Warum ausgerechnet Linz? Der Film erzählt eine außergewöhnliche Geschichte und ist exklusiv im Kino zu sehen.

Wieder wagen sich die Verantwortlichen an ein für die Tourismuskommunikation außergewöhnliches Konzept. Das Herzstück der Kampagne ist ein zehnminütiger Kurzfilm mit Trailer, Filmplakat, T-Shirts und Co.

Die neue Kampagne des Linz Tourismus knüpft an die viel diskutierte Arbeit „Linz ist Linz“ an. In dem Film wird die fiktive, skurrile Geschichte der Astronautin Lucy May und ihres Kollegen Scott Bell erzählt, die auf dem Weg zum Mars mit ihrer Rakete umdrehen. Die Nachricht macht schnell die Runde, dass die beiden direkt auf Linz zusteuern und hier landen werden. Und während die einen hellauf begeistert sind, gehen die anderen auf die Straße, und die Proteste werden immer mehr. Die Frage, warum ausgerechnet Linz ausgewählt wurde, beschäftigt alle. Die Geschichte begleitet vier Hauptdarsteller, bis zum großen Tag der Landung spitzt sich die Lage immer mehr zu. Dabei sind auch wieder bekannte Gesichter aus dem Video „Linz ist Linz“ zu sehen.

„Schon für den Kampagnenfilm sollten die Menschen etwas Zeit mitbringen, schließlich erzählen wir eine Geschichte. Und auch bei einem Linz-Aufenthalt freuen wir uns, wenn sich die Gäste Zeit nehmen und die Stadt oder besser den Planeten Linz erkunden“, sagt Georg Steiner, Tourismusdirektor von Linz. 

Linz hält Geschichten bereit

Der Film ist mit einer Portion Humor ausgestattet und auch so zu sehen. Gleichzeitig stecken viele Botschaften in ihm: angefangen von unserem Jahresschwerpunkt Frauen, der Zerstörung unserer Umwelt, der Tendenz vieler Menschen, gegen alles zu sein oder der Kritik am Weltraumtourismus. Steiner: „Wir haben im Vorjahr viel Lob dafür bekommen, eben keine klassische Werbung veröffentlicht zu haben. Mir war es schon immer besonders wichtig, unseren Gästen Linz über Geschichten und verständliche Formate näherzubringen. Diese Strategie verfolgen wir beim Linz Tourismus bereits seit Jahren.“

Da die Stadt UNESCO City of Media Arts ist, sei es auch der Anspruch des Tourismusverbandes, in der Kommunikation einen etwas anderen Weg zu gehen und neue Maßstäbe zu setzen. Die ähnliche Themenwahl beim diesjährigen Ars Electronica Festival mit „Welcome to Planet B“ hat sich zufällig ergeben. Die daraus entstehenden Synergieeffekte werden jedoch Linz zugutekommen.

Zusammenarbeit mit Vidovic und Draganovic

In der Zusammenarbeit bei der Umsetzung der Kampagne setzt Georg Steiner auf das bewährte Team aus dem Vorjahr. Während für die Idee zur Kampagne sowie für die Produktion des Films Sinisa Vidovic (FORAFILM) und Dinko Draganovic verantwortlich waren, wurden die Detailplanung und Weiterentwicklung der Kampagne seitens Marketing des Linz Tourismus übernommen, der nicht nur Auftraggeber sein will, sondern passende Ideen gemäß der Marke selbst adaptiert und anpasst. Eine weitere Agentur war, wie sonst meist üblich, nicht involviert.

„Für uns war rasch klar, dass wir keinen Teil 2 von ,Linz ist Linz‘ machen wollen. Da der Weltraumtourismus vor allem wegen der Aktionen von Elon Musk immer mehr an Aufmerksamkeit bekommt, hatten wir die Idee, uns dieses Thema vorzunehmen und Alternativen aufzuzeigen“, sagen die beiden Regisseure Sinisa Vidovic und Dinko Draganovic. „Wir hoffen, dass dieser Film so etwas wie ein Gamechanger sein wird und zeigt, dass sich auch die klassische Werbung verändern kann.“

Das Besondere im Alltäglichen

Während das Herzstück der Online-Kampagne #planetlinz der zehnminütige Film ist, gibt es auch den Trailer und verschiedenen Kurzclips für die Bewerbung und um die Menschen neugierig auf den Planeten Linz zu machen. Während der Film die „Entstehung“ des Planeten Linz erzählt, erfährt man auf der Website www.planetlinz.com, was diesen so besonders macht. Es um den Blick auf das Wesentliche, denn die Welt lässt sich letzten Endes nicht aus einer Raumkapsel entdecken, ihre Wunder liegen in der Nähe verborgen, argumentieren die Macher. Und eine Reise zum Planeten Linz führe zum Besonderen im Alltäglichen.

„Wieder möchten wir die Neugierigen ansprechen. Es geht nicht darum, immer weit wegzufliegen, vielleicht sogar ins Weltall. Die besonderen Erlebnisse liegen oft so nahe, man muss sich die Zeit dafür nehmen. Diese Geschichte erzählen wir in der Kampagne“, erklärt Elisabeth Stephan, Marketingleiterin beim Linz Tourismus. Es sind 100 ausgewählte Erlebnisse, auf die man sich auf dem „Planeten“ einlassen kann. Sie liegen in den
Themenkontinenten „Insel der Zukunft“, „Tal der Klänge“, „Fluss der Begegnung“, „Oase der Erholung“ und „Pfad ins Unbekannte“. Diese sind in einer eigenen gedruckten Linz-Fibel der besonderen Art und online auf der Landingpage abgebildet. Als weitere Werbemittel werden Autogrammkarten der Astronauten, Postkarten, Sticker, Plakate und T-Shirts verteilt.

Der offizielle Kampagnenstart ist am Sonntag, 21. August. Ab 18. August läuft in den Online-Kanälen YouTube, Facebook, Instagram und LinkedIn der Trailer. Gleichzeitig ist der Film in ausgewählten österreichischen Programmkinos – exklusiv – zu sehen. Damit möchten Linz Tourismus und FORAFILM zusätzlich Neugierde erzeugen, gleichzeitig ist es eine Hommage an die Filmkunst und an das Kino.

Nächtigungen: Mit dem Weltraumticket nach Linz

Neben der Bewerbung von buchbaren Packages, um Übernachtungsgäste nach Linz zu holen, wird das Thema Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt gerückt. Alle Gäste, die bis Ende Oktober mit Bus, Bahn oder per Rad nach Linz reisen (ab einem Radius von 20 km), können ihr Öffi-Ticket in der Tourist Info einmalig gegen einen 10-Euro-Gutschein für ausgewählte Linz-Partner eintauschen. Die Aktion ist begrenzt, solange der Vorrat reicht.

Tourismusdirektor Georg Steiner (l.), Marketingleitung Elisabeth Stephan und Filmproduzent Sinisa Vidovic (FORAFILM) beim Film-Preview.
Linz Tourismus
Tourismusdirektor Georg Steiner (l.), Marketingleitung Elisabeth Stephan und Filmproduzent Sinisa Vidovic (FORAFILM) beim Film-Preview.
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