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Pannenhilfe für Radtouristen im Burgenland 

Landesmedienservice Burgenland
Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, ARBÖ-Präsident Peter Rezar und  Burgenland Tourismus-Geschäftsführer Didi Tunkel (v. r.) können ein weiteres Serviceplus für Gäste im Burgenland präsentieren.
Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, ARBÖ-Präsident Peter Rezar und  Burgenland Tourismus-Geschäftsführer Didi Tunkel (v. r.) können ein weiteres Serviceplus für Gäste im Burgenland präsentieren.

Mit der Burgenland Card ist jetzt auch Pannenhilfe für Radfahrer durch die ARBÖ abgedeckt. Die obersten Tourismuschefs ziehen über die Entwicklung im Burgenland zufrieden Bilanz.

Mit dem ARBÖ Burgenland gibt es einen neuen Leistungspartner der Burgenland Card. Ab sofort können sich fahrradfahrende Gäste mit der Burgenland Card unter der Pannen-Notrufnummer 1 – 2 – 3 an den ARBÖ wenden oder direkt in eines der sieben burgenländischen Prüfzentren kommen. Die Leistungen des ARBÖ und kleine Ersatzteile, die für eine Weiterfahrt benötigt werden, sind kostenlos und werden mit dem Vorweisen der Burgenland Card gedeckt - auch ohne ARBÖ Mitgliedschaft. „Wir können schnelle und effiziente Hilfe garantieren. Im Durchschnitt dauert es nur 36 Minuten vom Anruf bis zum Eintreffen des Technikers. Oberstes Gebot ist es, die Weiterfahrt zu ermöglichen“, so ARBÖ Burgenland-Präsident Peter Rezar. Dieser Fahrradpannendienst für Gäste sei einzigartig in Österreich und macht „einen Urlaub im Burgenland für Radler nochmals attraktiver“, ist sich Rezar sicher. 

„Burgenland ist Österreichs Tourismus-Vorzeigebundesland“

Im Vorjahr präsentiert, wurde die Burgenland Card rasch zum Erfolgsmodell. Seit dem 1. März 2022 wurden 130.000 Karten ausgegeben, Gäste nahmen fast 150.000 Leistungen in Anspruch. Rund 650 Vermieterpartner sind mit dabei, die Karte berechtigt bei 250 Partnern zu gratis- oder
preisreduzierten Leistungen. Landeshauptmann und Tourismusreferent Hans Peter Doskozil zeigt sich begeistert und streut Tourismusdirektor Didi Tunkel und seinem Team Rosen: „Noch nie wurde im burgenländischen Tourismus so viel in so kurzer Zeit umgesetzt wie in den letzten beiden Jahren.“

Es herrscht Aufbruchstimmung im Tourismus des Bundeslands. Sollte es zu keinen signifikanten Schließungen kommen, werden wir die Bettenanzahl im Burgenland binnen fünf Jahre um mindestens 1.000 Betten erhöhen. Das Land investiert auch 35 Millionen Euro in die Rad-Infrastruktur, um das Burgenland zum BurgenRADland zu machen. 

„Tourismus trägt entscheidend zur positiven Entwicklung des Burgenlandes bei“, so der Landeshauptmann. „Tourismus wirkt auf allen gesellschaftlichen Ebenen. Hier laufen Kultur, Naturerlebnis und Thermen, Sport, Wein, Kulinarik und Wirtschaft zusammen.“  Jeder fünfte Arbeitsplatz im Burgenland wird über den Tourismus abgesichert, rund 7.000 Vollzeitbeschäftigte sind direkt im Tourismus tätig, die Wertschöpfung beträgt etwa eine Milliarde Euro.

Viele Projekte umgesetzt, Aufschwung ist zu spüren

Didi Tunkel, seit zwei Jahren Geschäftsführer des Burgenland Tourismus, konnte über weitere Erfolge berichten. Insgesamt sind im Burgenland 438 Privatzimmervermieter registriert. 53 Betriebe haben sich heuer neu zertifizieren lassen und profitieren so von Leistungen wie professionellen Fotoshootings bis hin zu attraktiven Zertifizierungstafeln, Gästemappen und Werbegeschenken. Mit Zotter, der Riegersburg und Vulcano Schinken gibt es auch drei neue Partner aus den angrenzenden Regionen der Steiermark bei der Burgenland Card. 

Tunkel nannte mit der Umsetzung des neuen Tourismusgesetzes und dem digitalen Meldewesen die beiden größten und bedeutendsten Projekte seiner bisherigen Tätigkeit. „Wir haben alle 1.410 Betriebe in 136 Gemeinden (Gemeinden mit Gästebetten) auf die digitale Gästemeldung umgestellt, 86 Prozent nutzen das System aktiv.“ Die Digitalisierung wurde immens beschleunigt. Mittlerweile gibt es ein durchgängiges, einheitliches System für Destinationsmanagement, Gästeinformation und Buchungstool.

Mit der Praktikums-Offensive „Check the Prak!“ und Besuchen sowie Kooperationen mit den Tourismusschulen setzt Tunkel den Hebel bei der Tourismusgesinnung an. Über das „Gastgeber-Service“ und die „Sonnenseiten“ ist die Geschäftsstelle von Burgenland Tourismus in engem Kontakt
mit allen touristischen Stakeholdern im Land, vor allem den privaten und gewerblichen Zimmervermietern.

Als kommende Projekte sieht Tunkel die weitere Digitalisierung. Nächster Schritt ist die digitale Reisebegleiterin „Burgi“, Event-Marketing-Aktivitäten sowie eine Truck-Tour im Frühjahr 2023. Die Leuchtturm-Projekte im Radbereich werden auch demnächst offiziell eröffnet: am 9. September der Bahntrassenradweg und am 17. September 2022 die Burgenland-Trails am Geschriebenstein. Zudem gibt es die Vision eines Burgenland Flagship-Stores im Outletcenter Parndorf. Tunkel: „Das ist nicht nur ein Marketingprojekt, sondern Lebensraum-Marketing. Wir werden Genuss-Produzenten aus dem ganzen Burgenland einbinden.“

(red)

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