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Neuer Weitwanderweg in der Steiermark

Isabella Jeitler
Startschuss für den Styrian Iron Trail (v. l.): Elisabeth Zienitzer, Silvia Sarcletti, Rudolf Tischhart, Cornelia Izzo und Michael Feiertag.
Startschuss für den Styrian Iron Trail (v. l.): Elisabeth Zienitzer, Silvia Sarcletti, Rudolf Tischhart, Cornelia Izzo und Michael Feiertag.

Grüne Almen, glasklare (Berg-) Seen und schroffe Gipfel mit atemberaubender Aussicht auf die Bergkulisse begleiten den Weitwanderer entlang der zehn Etappen des Styrian Iron Trails rund um den markanten Erzberg.

Der Tourismusverband Erzberg Leoben ist Initiator dieses Weitwanderweges und hat mit Elisabeth Zienitzer und Silvia Sacletti (Wander- und Schneeschuhwander-Expertinnen) von Weges OG ein Team gefunden, diesen Weg komplett neu zu konzipieren, zu beschildern, zu beschreiben und zu markieren und unter anderem, auch mit Etappenvideos zu hinterlegen. Eines der Ziele war und ist, den Styrian Iron Trail auch ohne Hilfe digitaler Mittel, also nur mit der Markierung und dem Wanderbuch (dient auch als Wandertagebuch) leicht zu finden und zu gehen, unter Berücksichtigung der 3 Grundbedürfnissen eines jeden Weitwanderers: „gehen“ mit fantastischen Ausblicken, „essen“, am besten regionale Köstlichkeiten und erholsam „schlafen“.

Der Styrian Iron Trail führt durch die touristische Region Erzberg Leoben. Der Weg zieht sich als „eisenfarbener Faden“ durch 14 Gemeinden und verbindet Alm- und Bergetappen mit attraktiven Themen- und Naherholungswegen in Teilen des Liesingtals, der Eisenerzer Alpen, der Hochschwabregion und des steirischen Randgebirges. Auf die Wanderer warten zehn Etappen mit 200 Kilometern und 9.000 Höhenmetern rund um den markanten Erzberg als Namensgeber mit seiner Eisenhistorie

Eine beim Start erwerbbare Jausenbox aus Edelstahl ist mit Köstlichkeiten von den über 30 Genussreichpartnern gefüllt. Zum Styrian Iron Trail kann man völlig klimaneutral anreisen: zum Startpunkt nach St. Michael mit dem Zug und auch fast alle Etappenorte sind mit den Öffis gut erreichbar (Ausnahme Sonnschien). Vom Etappenschlussort Leoben ist ebenso eine bequeme Heimreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln empfehlenswert.

(red)

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