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Neuauflage des Vienna Meeting Funds

WienTourismus
Die Neuauflage des Vienna Meeting Funds gilt bis Dezember 2024
Die Neuauflage des Vienna Meeting Funds gilt bis Dezember 2024

Die vier Millionen Euro schwere Förderschiene der Stadt Wien und des Vienna Convention Bureaus im WienTourismus soll ab 01. Juli neu aufgelegt werden. 

Bereits nach einem Jahr war der Vienna Meeting Fund 2021-2023, der im Mai letzten Jahres präsentiert wurde, bereits ausgeschöpft. Mehr als 500 Anträge wurden eingereicht. Die geförderten Meetings – rund 392 Kongresse und Firmentagungen – lösen noch bis Ende 2023 eine Wertschöfpung von 557 Mio. Euro in der Meeting Destination. Zur Einordnung: das bisher wertschöpfungsintensivste Einzeljahr für Wiens gesamte Tagungsindustrie war 2018, in dem rund 1,2 Milliarden Euro erreicht werden konnten.

Aufgrund der enormen Nachfrage folgt nun die Neuauflage des Fonds mit erneut vier Millionen Euro. Ab 01. Juli sind Einreichungen für den Vienna Meeting Fund 2022-2024 bis zur Erschöpfung des Fördervolumens möglich, längstens jedoch bis Dezember 2024.

„Wir freuen uns sehr über die Neuauflage des Vienna Meeting Funds, einem der Leitprojekte der Wirtschafts- und Innovationsstrategie 2030 der Stadt Wien. Die zusätzlichen Mittel sind ein wichtiges Instrument zur Akquise und unterstützen Veranstalter und damit die Meetingbranche sowie den Tourismus insgesamt in Wien“, so Christian Woronka, Leiter des Vienna Convention Bureau und Marktmanagement im WienTourismus. 

Der Vienna Meeting Fund 2022-2024 soll nun das Tagungsgeschäft in der Meeting Destination Vienna weiter ankurbeln. Der Förderbetrag ist an bestimmte Kriterien gebunden, unter anderem die Zahl der Teilnehmer:innen. Der maximale Förderbetrag je Veranstaltung beträgt 60.000 Euro. Je später der Kongress oder die Firmenveranstaltung stattfinden, desto strenger werden die Kriterien. So müssen im Jahr 2024 mindestens 5.000 Personen an dem Meeting teilnehmen und mindestens die Hälfte der Teilnehmernächtigungen aus dem Ausland kommen, um den maximalen Förderbetrag zu erreichen.

„Die Förderung hat entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Meetingindustrie positive Auswirkungen. Denn Veranstaltungen bedeuten neben gebuchten Locations unter anderem auch Nächtigungen in Wiener Beherbergungsbetrieben und damit die Sicherung von Arbeitsplätzen in anderen Bereichen der Visitor Economy“, erklärt Woronka. 

In der Erstauflage des Vienna Meeting Fund machten mit 282 knapp drei Viertel der geförderten Veranstaltungen (72 %) Kongresse aus, 110 (28 %) waren Firmenveranstaltungen. Bei mehr als der Hälfte all dieser Meetings (54 %) handelte es sich um hybride Formate. Insgesamt nahmen bzw. nehmen bis Ende 2023 rund 231.000 Teilnehmer:innen an den geförderten Meetings teil, wobei es sich bei der Hälfte (50 %) um internationale Gäste handelt. Bei 16 % der vertretenen Fachbereiche handelt es sich um Humanmedizin, jeweils 11 % machen die Segmente Wirtschaft sowie Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) aus, der Rest entfällt auf andere Sektoren. 

vienna.convention.at 

(Red)

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