Ikarus Tours: Sonderreise Iran – Armeni... Plus Artikel
 
Ikarus Tours

Sonderreise Iran – Armenien

Zwei Kulturräume und ihr fließender Übergang stehen im Mittelpunkt der neuen „Sonderreise Iran – Armenien mit Dr. Klaus Gallas“ im September 2016 von Ikarus Tours: das antike Persien und das christliche Armenien.

Ikarus Tours: Sonderreise Iran – Armenien

Gemeinsam mit dem Kulturhistoriker Klaus Gallas erkunden die Gäste auf der außergewöhnlichen Kombinations-Reise die Ursprünge des antiken Weltreichs der Achämeniden im Nordwesten des Iran, wo Meder und Perser einst um die Vorherrschaft stritten, und erleben das christliche Erbe in Armenien, das im Jahr 301 als erstes Land der Welt das Christentum als Staatsreligion anerkannte.  Zu den Höhepunkten der Reise gehört die einzige erhaltene Meder-Festung Tepe Nushejan, etwa im 8. Jhdt. vor Christus aus Lehmziegeln auf einem Hügel inmitten einer Ebene erbaut. Die Gäste besuchen außerdem das zoroastrische Feuerheiligtum Takht-e Soleiman, eines der wichtigsten Feuerheiligtümer der Sassaniden und UNESCO-Welterbe, und sehen das Felsenrelief von Darius I. in Bisotun. Die dreisprachige Inschrift ließ der Perser nach seinem Sieg über die Meder 522 vor Christus hoch oben an einem Felsen anbringen. In Tabriz, einst von Marco Polo als eine der reichsten Städte an der Seidenstraße beschrieben, besuchen die Reisenden die Blaue Moschee aus dem 15. Jhdt mit blaugrundigem Kachelschmuck und den größten überdachten Basar der Welt, der ebenfalls zum UNESCO-Welterbe zählt.  Schon auf iranischem Staatsgebiet finden sich Spuren des Christentums: Das Mausoleum der biblischen Esther beispielsweise ist ein Hinweis auf das Alte Testament. Die beiden zum Unesco-Welterbe zählenden armenischen Kirchen St. Thaddäus und St. Stephanos – ebenfalls noch im heutigen Iran gelegen – gehören zum fast 3.000 Jahre alten Kulturraum Armeniens und zu den ältesten christlichen Relikten der Welt. Sakrale Bauten wie das Kloster Tatev aus dem 9. Jahrhundert und Noravank, vom 12. bis zum 14. Jahrhundert Sitz der Bischöfe von Sjunik, die Klosteranlagen Haghpat und Sanahin sowie das Kloster Akhtala mit byzantinischen Fresken sind zahlreiche weitere Beispiele für die herausragende armenische Sakralarchitektur. In der Nähe der Hauptstadt Eriwan erleben die Gäste mit Edschmiadzin den „armenischen Vatikan“, das Zentrum der armenischen autokephalen Kirche und das religiöse Herz des Landes.  Andere kulturgeschichtliche Spuren zeigen die mannigfachen Einflüsse auf die Region: Der seltsam anmutende griechische Tempel von Garni, einst Sommersitz der armenischen Könige, ist berühmt für das einzige im Kaukasus erhaltene Überbleibsel hellenistischer Kultur, den Mithras-Tempel. Die Megalithen von Zorakarer – 223 aufrecht im Gelände stehende, teilweise durchbohrte Basaltblöcke – waren eine bedeutende bronzezeitliche Kultstätte. Die Reise endet mit einem eintägigen Besuch der georgischen Hauptstadt Tiflis mit ihren Schwefelbädern, der Nariqala-Festung, der Synagoge und der Sioni-Kathedrale.  Für eine wissenschaftlich fundierte Reiseleitung sorgt der promovierte Kulturhistoriker Klaus Gallas: Nach dem Studium der Architektur, Archäologie, Ägyptologie und Byzantinischen Kunstgeschichte in München promovierte Gallas an der TU Berlin mit einem Thema zur byzantinischen Architekturgeschichte der Insel Kreta. Nach freiberuflicher Tätigkeit als Journalist, TV- und Buchautor sowie Auslands-Erfahrungen, besonders in den Ländern des Vorderen Orients und in den Mittelmeerländern, arbeitet Klaus Gallas heute als Kulturhistoriker, Fotograf und freier Journalist.  Die 16-tägige „Sonderreise Iran – Armenien mit Dr. Klaus Gallas“ von 14. bis 29. September 2016 kostet ab 3.150 Euro pro Person im Doppelzimmer inklusive Flügen ab/bis Frankfurt, Übernachtungen mit Halbpension und Transfers. Auch das Ausflugs- und Besichtigungsprogramm samt Eintrittsgeldern und die qualifizierte wissenschaftliche Reiseleitung durch Klaus Gallas sind im Reisepreis enthalten. Beratung und Buchung im Reisebüro, Informationen unter www.ikarus.com 
stats