Europa: Wo gilt noch die Maske? Plus Artikel
 
Europa

Wo gilt noch die Maske?

shintartanya - stock.adobe.com

Für Besucher einer Urlaubsdestination in Corona-Zeiten sind zum einen die Einreisebedingungen wichtig. Zum anderen zählt aber auch, welche Regeln innerhalb des Landes gelten. Das kann sich unterscheiden.

Denn längst nicht immer verändern sich diese im Gleichschritt. So kann es sein, dass die Einreise in ein Land inzwischen ohne jedwede Beschränkung möglich ist, zugleich aber für die Teilnahme am öffentlichen Leben innerhalb des Landes noch bestimmte Bedingungen gelten.

Albanien: Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Innenräumen und in öffentlichen Verkehrsmitteln besteht nicht mehr. Es wird jedoch empfohlen, den Mund-Nasen-Schutz in Innenräumen weiterhin zu tragen.

Andorra: Es bestehen bis auf wenige Ausnahmen (beispielsweise Maskenpflicht in medizinischen Einrichtungen) keine pandemiebedingten Einschränkungen.

Armenien: Die allgemeine Nachweispflicht eines Impfstatus beziehungsweise eines negativen PCR- oder Antigen-Tests ist mit Wirkung vom 12. Mai entfallen. Die generelle Maskenpflicht wurde aufgehoben.

Belgien: Eine Maskenpflicht besteht in Gesundheitseinrichtungen und Pflegeheimen ab 12 Jahren. Ansonsten wird das Tragen einer Maske in Innenräumen empfohlen, ist aber keine Pflicht. Personen mit Covid-19-Symptomen können sich in Testzentren in Brüssel und Apotheken in Belgien, die Antigen-Tests durchführen, testen lassen. Im Falle von Symptomen oder einem Hochrisikokontakt veröffentlichen die belgischen Behörden Test- und Quarantäneregeln.

Bosnien-Herzegowina: Derzeit gibt es keine Covid-19-bedingten Beschränkungen.

Bulgarien: In Bulgarien wurden alle Corona-Regeln zum 31. März abgeschafft. Seither gibt es keine Einschränkungen mehr in Bezug auf die Öffnungszeiten und Zutrittsbedingungen öffentlicher Gebäude. Auch die Maskenpflicht entfällt.

Dänemark: Es gibt keine generelle Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung mehr. Von staatlicher Seite wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für Personen empfohlen, die mit Covid-19 infiziert sind oder starke Symptome haben. Alle sonstigen Einschränkungen wurden aufgehoben. Für Infizierte gibt es eine Hotline unter Tel. (+45) 32 32 05 11.

Deutschland: Fast alle Beschränkungen wurden zum 3. April aufgehoben – einschließlich der Maskenpflicht sowie der 2G- oder 3G-Zugangsregeln. Lediglich in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Krankenhäusern und Altenheimen besteht die Maskenpflicht generell fort.

Estland setzt die Nutzung von Corona-Zertifikaten aus. In dem baltischen EU-Land muss für den Besuch von öffentlichen Veranstaltungen in Innenräumen kein sogenannter Grüner Pass für Geimpfte oder Genesene mehr vorgezeigt werden. Auch die bisher geltenden Beschränkungen der Öffnungszeiten für Bars und andere Unterhaltungsstätten werden aufgehoben. Gültig bleiben Maskenpflicht, Abstandsregeln und Hygienevorschriften.

Finnland: Im öffentlichen Nah- und Fernverkehr besteht zum Teil die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Gäste mit Krankheitssymptomen dürfen Restaurants nicht betreten.
Zudem empfehlen die finnischen Behörden das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in öffentlichen Innenräumen, die Vermeidung physischer Kontakte und die Einhaltung von Abstand. Die Anzahl der Besucher in Innenräumen und die Dauer von Besuchen ist begrenzt.

Es gelten regional unterschiedliche Regelungen und Beschränkungen bei den Öffnungszeiten der Gastronomiebetriebe, den Ausschankzeiten für Alkohol und der Anzahl der Plätze, die in Restaurants besetzt werden dürfen. Es besteht außerdem je nach Region eine Obergrenze der Anzahl von Personen für Versammlungen.

Finnland hat einen COVID-19-Pass (Impf-, Genesungs- oder Testzertifikat) eingeführt. Betreiber von Einrichtungen (z.B. Restaurants, Sportstätten, Museen), die Beschränkungen unterliegen, können ihre Kunden verpflichten, den COVID-19-Pass vorzulegen. Das Digitale COVID-Zertifikat der EU mit QR-Code wird als gleichwertig anerkannt.

Frankreich: Gastronomiebetriebe im Außenbereich, auch nicht-essentielle Geschäfte, Sporthallen, Freibäder, Sportstadien und ähnliche Veranstaltungsorte sind mit Einschränkungen geöffnet. Eine bußgeldbewehrte Verpflichtung zum Tragen einer Gesichtsmaske besteht für Personen ab sechs Jahren nur noch in Gesundheitseinrichtungen, Einrichtungen der Alten- und Krankenpflege, sowie in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. Dort gilt zusätzlich weiterhin die 3G-Regel. Zur Gültigkeit des Impfnachweises ist für Personen ab 18 Jahren und einem Monat der Nachweis einer dritten Impfung (Booster) erforderlich, sofern die letzte Impfung mehr als vier Monate zurückliegt.

Griechenland: Auf der Website der griechischen Regierung ist eine aktuelle Karte Griechenlands, mit der Einstufung der Regionalbezirke in belastete und weniger belastete Gebiete sowie weiteren Informationen zur Entwicklung der Inzidenz und Impfquote veröffentlicht.  Seit dem 1. Juni 2022 gilt die Tragepflicht für einen Mund-Nasen-Schutz für alle Personen ab vier Jahren nur noch in Krankenhäusern, Pflegeheimen und anderen Gesundheitseinrichtungen sowie im städtischen, öffentlichen Personennahverkehr, zum Beispiel in Stadtbussen oder Taxis. Für Hotels und andere Unterkünfte gelten spezielle Hygieneprotokolle mit Hygiene-, Distanz- und Auslastungsbeschränkungen.

Grönland: Unter anderem herrscht auf der größten Insel der Welt nun nirgendwo mehr Maskenpflicht. Auch Einschränkungen für öffentliche Räume wie etwa Restaurants, Cafés und Sporthallen fallen weg. Weiterhin bestehen bleiben Beschränkungen für Kreuzfahrt- und weitere Passagierschiffe sowie die Vorgaben für Personen ohne Wohnsitz in Grönland. Sie müssen bei der Einreise vollständig geimpft sein.

Großbritannien und Nordirland: Gelockert haben alle Landesteile.

  • England: Eine Maskenpflicht besteht nur noch in gesundheitlichen Einrichtungen oder Pflegeheimen. Einzelheiten können der Website der englischen Regierung entnommen werden.
  • Schottland: Die Maskenpflicht wurde aufgehoben. Einzelheiten können der Website der schottischen Regierung entnommen werden.
  • Wales: Das Tragen einer Maske bleibt in Pflege- und Gesundheitseinrichtungen verpflichtend; Einzelheiten können der Website der walisischen Regierung entnommen werden.
  • Nordirland: Maßnahmen, wie das Tragen einer Maske im öffentlichen Nahverkehr, Geschäften oder anderen Veranstaltungsräumen werden empfohlen. Einzelheiten können der Website der nordirischen Regierung entnommen werden.
  • Es wird weiterhin empfohlen, die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten.
  • Guernsey/Alderney: Alle Einreisebeschränkungen sind aufgehoben worden.
  • Jersey: Alle Einreisebeschränkungen sind aufgehoben worden.
  • Isle of Man: Alle Einreisebeschränkungen sind aufgehoben worden.
  • Gibraltar: Alle Einreisebeschränkungen sind aufgehoben worden.
Irland: Der Großteil der Bewegungs-, Hygiene-, Abstands- und Kapazitätsbeschränkungen ist aufgehoben. Ausführliche Informationen bietet die Website der irischen Regierung. Auch das verbindlich vorgeschriebene Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist entfallen. Lediglich in öffentlichen Verkehrsmitteln und bei Aufenthalten in Einrichtungen des Gesundheitswesens wird zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes geraten.

Island hat zum 25. Februar alle Corona-Beschränkungen aufgehoben. Sowohl die im Inland geltenden Maßnahmen als auch die Beschränkungen bei der Einreise fallen weg. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bei Kontakt mit Risikogruppen wird weiter empfohlen.

Italien: Am 01. Mai wurde die Covid-19-Nachweispflicht für den Zugang zu Dienstleistungen und Infrastrukturen innerhalb Italiens abgeschafft. Ausschließlich für den Zutritt zu Einrichtungen des Gesundheitswesens wie zum Beispiel Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, gilt weiterhin die 2G-Regel.

Werden Reisende während ihres Aufenthaltes in Italien positiv auf Covid-19 getestet, unterliegen sie den italienischen Quarantäne-Bestimmungen. Die Quarantäne darf nicht ohne vorherige Genehmigung der italienischen Gesundheitsbehörden unterbrochen werden.

Bis zum 15. Juni besteht die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln im Nah- und Fernverkehr, bei Kultur- und Sportveranstaltungen in geschlossenen Räumen. In all diesen Fällen ist der Verzehr von Speisen und Getränken in geschlossenen Räumen verboten. Verstöße gegen die Tragepflicht können mit hohen Geldstrafen geahndet werden. Kinder unter sechs Jahren sind von der Maskenpflicht ausgenommen. Es gelten Abstandsregeln von ein bis zwei Metern zwischen Personen. Für den Zutritt zu vielen Einrichtungen ist Händedesinfektion mit dem dort zur Verfügung gestellten Desinfektionsmittel nach wie vor Pflicht.

Die Behörden empfehlen zusätzlich die Nutzung der Tracing App Immuni, nähere Informationen sind beim italienischen Gesundheitsministerium (Ministero della Salute) unter der aus Italien anwählbaren Hotline-Nummer 1500 erhältlich.

Kroatien: Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gilt derzeit nur in medizinischen und Pflegeeinrichtungen. Sollten einzelne Gespanschaften aufgrund ansteigenden Infektionsgeschehens regional beschränkte Maßnahmen zum Infektionsschutz erlassen, werden diese auf der Webseite der kroatischen Regierung veröffentlicht.

Lettland: Einkaufen und Dienstleistungen sind uneingeschränkt und ohne Platzbeschränkungen oder andere Sicherheitsauflagen zugänglich. In öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes seit dem 15. Mai nicht mehr Pflicht. In medizinischen und sozialen Einrichtungen besteht weiterhin Maskenpflicht (offizielle Empfehlung: chirurgische Maske, besser FFP2, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren können Stoffmasken verwenden). Dienstleister und Arbeitgeber haben das Recht, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes zu verlangen.

Liechtenstein: Sämtliche Nachweispflichten wurden aufgehoben. In Abstimmung mit dem schweizerischen Bundesrat sind erneute Beschränkungen möglich. Die Regierung Liechtensteins bittet um eigenverantwortliche Selbstisolation im Falle einer Ansteckung mit Covid-19. Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen können in eigenem Ermessen eine Maskenpflicht verhängen.

Litauen: In öffentlich zugänglichen Innenräumen wird das Tragen von Masken empfohlen, unabhängig vom Impfstatus. In öffentlichen Verkehrsmitteln besteht weiterhin Maskenpflicht, und es ist ein Mindestabstand von einem Meter zum nächsten Passagier zu wahren. Eine Quarantänepflicht für fünf Tage besteht nur für Personen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden beziehungsweise für die, die mit einem positiven Testergebnis rechnen. Kontaktpersonen wird empfohlen, sich zu isolieren; eine Verpflichtung besteht nicht.

Luxemburg: Mit wenigen Ausnahmen sind alle Beschränkungen aufgehoben. In Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen gilt weiterhin 3G, also der Nachweis einer zertifizierten Impfung, zertifizierten Genesung oder eines zertifizierten Tests; es besteht gelegentlich auch die Möglichkeit, Selbsttests vor Ort unter Aufsicht vorzunehmen.

In öffentlichen Verkehrsmitteln ist zudem das Tragen von Masken vorgeschrieben, ebenso in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen oder vergleichbaren Einrichtungen und in Haftanstalten. Diese Regelungen sind auch veröffentlicht durch das Ministerium für Gesundheit der Luxemburger Regierung.

Malta: Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes besteht nur noch in medizinischen und in Pflegeeinrichtungen. Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe dürfen selbst entscheiden, ob in ihren Räumlichkeiten ein Schutz getragen werden muss. Die generellen Abstandsregeln zum gegenseitigen Schutz sind weiterhin einzuhalten. Der Zutritt zu öffentlichen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, bei denen die Teilnehmenden stehen, ist Personen, die älter als 11 Jahre alt sind, nur gestattet, wenn sie in Besitz eines gültigen Impfnachweises sind.

Moldau: Der Gesundheitsnotstand wurde aufgehoben. Damit entfallen alle Abstands-, Masken-, Selbstisolierungs- und Quarantäneregeln. Beibehaltung der Hustenetikette, Handhygiene und Maskentragen in geschlossenen öffentlichen Räumen werden weiterhin empfohlen. Beachten Sie allerdings die abweichenden Regelungen in Transnistrien.

Monaco: Die Vorlage eines Pass sanitaire beim Besuch von Gastronomiebetrieben, Kinos, Geschäften, und so weiter ist seit dem 25. März nicht mehr notwendig. Ausgenommen hiervon sind Gesundheitseinrichtungen und Pflegeheime.

Montenegro: Es gilt eine generelle Maskenpflicht im öffentlichen Raum. Die Maskenpflicht besteht nicht am Strand, in Nationalparks oder auf öffentlichen Flächen, sofern die geltenden Abstandsregeln von zwei Metern eingehalten werden.

Niederlande: Es besteht die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auf Flughäfen und in Flugzeugen. Das Nicht-Tragen kann mit einem Bußgeld geahndet werden. Darüber hinaus bestehen keine einschränkenden Maßnahmen mehr. Weitere Informationen in englischer Sprache bietet die niederländische Regierung. 

Nordmazedonien: In gesundheitlichen Einrichtungen (zum Beispiel Krankenhäusern, Kliniken, Arztpraxen und Apotheken, aber auch Altersheimen) und öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus, Zug, Flugzeug, Taxi) gilt die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Kinder unter sechs Jahren sind davon ausgenommen. Der Zutritt zu den Innenräumen von Restaurants, Hotels et cetera ist für Erwachsene nur mit Nachweis einer vollständigen Impfung oder einem Genesenen-Nachweis (ärztliche Bescheinigung in englischer Sprache oder mit Übersetzung mit Genesungsdatum, welches nicht mehr als 180 Tage zurückliegen darf) erlaubt (vergleichbar 2G-Regel).

Norwegen hat zum 12. Februar sämtliche Regeln gestrichen – sowohl für die Einreise als auch für etwaige Beschränkungen im Land. Lediglich für Spitzbergen gelten noch spezielle Testvoraussetzungen.

Polen: Die meisten der bisher geltenden Einschränkungen, Anforderungen und Verbote wurden aufgehoben. Eine Maskenpflicht besteht nur noch in Gebäuden, in denen gesundheitliche Leistungen erbracht werden, sowie in Apotheken.

Portugal: Es gilt der Zustand der Alarmbereitschaft (estado de alerta), der weitreichende Lockerungsmaßnahmen umfasst. Es gibt keine systematische Testpflicht mehr, nur im Einzelfall kann ein Test von der Gesundheitsbehörde angeordnet werden. Eine Maskenpflicht besteht lediglich in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Pflegeheimen und Krankenhäusern, sowie vergleichbaren medizinischen Einrichtungen.

Temperaturmessungen als Zugangsvoraussetzung zu öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln können auch weiterhin vorgenommen werden. Wer im öffentlichen Raum unterwegs ist, sollte grundsätzlich einen Mindestabstand von zwei Metern einhalten.

Je nach Pandemieentwicklung können regional unterschiedliche Beschränkungen und Maßnahmen gelten, die von der portugiesischen Regierung regelmäßig veröffentlicht werden. Detaillierte Informationen bieten die portugiesischen Behörden.

Rumänien: Es wird weiterhin zur Beachtung der Hygiene-Regeln und zum Tragen von Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln und geschlossenen Räumen, in denen sich mehrere Personen aufhalten, aufgerufen. COVID-Schutzregeln gelten ausschließlich freiwillig, eine Verpflichtung gibt es nicht mehr.
Quarantäneregeln bestehen nicht mehr. Die Bevölkerung ist aufgefordert, sich eigenverantwortlich bei Vorliegen einer Infektion zu isolieren.

San Marino: In geschlossenen Räumen, auf Märkten, Demonstrationen sowie dort, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, wird das korrekte Tragen zumindest einer chirurgischen Maske nachdrücklich empfohlen. FFP2-Masken werden für öffentliche Verkehrsmitteln und die Benutzung von Fahrstühlen empfohlen. Kinder unter sechs Jahren und Personen mit entsprechender Einschränkung sowie deren Hilfspersonen, sofern dadurch eine Interaktion mit der Person verhindert wäre, müssen generell keine Maske tragen.

Bei einer bestätigten COVID-19-Infektion ist eine Selbstisolation vorgeschrieben. Personen mit Symptomen wie Atemwegsinfektion und Fieber dürfen das Haus nicht verlassen und müssen einen Arzt kontaktieren.

Schweden: Das Land hat nicht nur alle Einreiserestriktionen gestrichen (für Bürger aus der EU), sondern auch die Regeln im Inland. Um die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln wird nur noch "gebeten". Und ein Antigen-Test nach Ankunft in Schweden ist eine "Empfehlung".

Schweiz: Die schweizerischen Behörden rufen zu eigenverantwortlichem Einhalten von Hygieneregeln auf. Die Kantone können kurzfristig weitere beschränkende Maßnahmen erlassen. Es besteht landesweit keine Maskenpflicht mehr.

Serbien: Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Innenräumen wird empfohlen. In Gesundheitseinrichtungen ist das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend.

Slowakei: Eine Maskenpflicht besteht nur noch in Krankenhäusern, Arztpraxen, sozialen Einrichtungen und Apotheken. Wer positiv auf Covid-19 getestet wurde, muss während der ersten fünf Tage nach Beendigung der Isolation eine FFP2-Maske in der Öffentlichkeit tragen.

Slowenien: Seit dem 31. Mai 2022 sind sämtlich Covid-19 bezogene Maßnahmen und Beschränkungen aufgehoben.

Spanien: Landesweit gilt eine Pflicht zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäusern, Gesundheitszentren, Apotheken, etc. sowie für die Beschäftigten und Besucher von Alten- und Pflegeheimen. Kinder unter sechs Jahren und Personen, bei denen aus gesundheitlichen Gründen die Maskenpflicht kontraindiziert ist, sind von der Pflicht ausgenommen. Die spanischen Behörden empfehlen für besonders vulnerable Gruppen weiterhin die Nutzung von Mund- und Nasenbedeckung.

Tschechien: In Tschechien gilt ein Maßnahmenpaket mit verschiedenen Verhaltensmaßregeln und Hygienemaßnahmen. Das tschechische Gesundheitsministerium informiert im Covid-Portal (auf Englisch) über die jeweils aktuellen Maßnahmen. Einschränkungen bestehen derzeit nicht.

Türkei: Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist nur noch in Gesundheitseinrichtungen Pflicht. Ein ausreichendes Abstandhalten wird empfohlen. Weitere Beschränkungen bestehen nicht.

Ungarn: Alle Corona-Maßnahmen wurden aufgehoben. Auch in öffentlich zugänglichen Innenräumen und in öffentlichen Verkehrsmitteln muss niemand mehr einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die Maskenpflicht gilt lediglich noch in Krankenhäusern und Altenheimen.

Zypern: Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes besteht nur noch für Hochrisiko-Bereiche wie Krankenhäuser und öffentliche Verkehrsmittel. Hygieneregeln sind einzuhalten. Die zyprische Regierung veröffentlicht die aktuellen Regeln auch in englischer Sprache.

Im Nordteil der Insel besteht die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes nur noch für Hochrisiko-Bereiche wie Krankenhäuser und öffentliche Verkehrsmittel und für Personen, die selbst einer Risikogruppe angehören.

Dieser Artikel erschien zuerst auf fvw.de

stats