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Optimismus vor Kleinaktionären

Der neue Chef der angeschlagenen NIKI-Mutter airberlin, Stefan Pichler, hat sich vor Kleinaktionären in London optimistisch zur Zukunft des Unternehmens geäußert.

Der Ausblick für 2015 habe sich spürbar verbessert, sagte er auf der stets in der britischen Hauptstadt stattfindenden Hauptversammlung. Das Streckennetz werde derzeit erneut komplett überprüft, airberlin werde sich künftig noch mehr auf profitable Verbindungen konzentrieren. Die Vereinheitlichung der Flotte reduziere die Wartungskosten, erklärte Pichler den wenigen angereisten Kleinaktionären. Zudem sollen weitere Langstreckenziele angeflogen und die Auslastung weiter gesteigert werden. "Wir werden insgesamt die Firma stärker auf das Kerngeschäft – das Fliegen – konzentrieren", sagte Pichler. Der Manager war im Februar mit dem Ziel angetreten, mit der chronisch defizitären Airline 2016 im operativen Geschäft wieder einen Gewinn einzufliegen. Im vergangenen Jahr sei die angestrebte Trendwende klar verfehlt worden, sagte Pichler mit Blick auf die Arbeit seines Vorgängers, des Österreichers Wolfgang Prock-Schauer. Man müsse in der Lage sein, die Gesellschaft profitabel zu führen. "Das ist eine Herausforderung."
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