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200 Piloten weniger?

Die NIKI-Mutter airberlin könnte sich einem Bericht zufolge von insgesamt 200 Piloten trennen.

Wie der "Focus" am Freitag vorab aus seiner neuen Ausgabe berichtete, überdenkt Deutschlands zweitgrößte Airline ihre Personalstruktur. Ein Sprecher der Fluggesellschaft wollte die Zahl nicht bestätigen. airberlin befinde sich "aktuell in der Neustrukturierung" und passe sein Netzwerk an, so der Sprecher. Es sei aber noch "überhaupt keine Entscheidung" gefallen, ob künftig weniger Piloten für die Airline fliegen würden. airberlin-Chef Stefan Pichler sagte dem Magazin, dass sein Konzern in Kürze entscheiden werde, ob die Anzahl der Flüge in diesem Jahr noch einmal reduziert werde. Laut früheren Aussagen von Pichler dürfte NIKI nicht betroffen sein, der neue Konzernchef lobte die Kostenstruktur der österreichischen Tochterairline mehrfach. Im Preiskampf mit Ryanair und EasyJet will der Manager das billigere Personal von NIKI und der Luftfahrtgesellschaft Walter stärker nutzen, um Flüge anzubieten. Airberlin hatte im August vergangenen Jahres einen grundlegenden Umbau angekündigt und erklärt, binnen drei Jahren wieder "nachhaltig profitabel" werden zu wollen. Die Airline steckt seit Längerem in Schwierigkeiten und schrieb immer wieder Verluste. Die arabische Fluggesellschaft Etihad hielt sie mit Finanzspritzen vorerst in der Luft.
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