Lufthansa: Weitere Flüge für den Winter ... Plus Artikel
 
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Weitere Flüge für den Winter gestrichen

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Es werden weiterhin Lufthansa-Flüge gestrichen. Zahlen nennt die Airline keine mehr.
Es werden weiterhin Lufthansa-Flüge gestrichen. Zahlen nennt die Airline keine mehr.

Die Mehrarbeit mit Lufthansa-Tickets bleibt dem Vertrieb vorerst erhalten. Wie aus einer Mitteilung der Airline an den Reisevertrieb hervorgeht, wurden weitere Flugstreichungen vorgenommen – für Flüge im gesamten Winterflugplan bis zum kommenden März.

Eigenen Angaben zufolge hat Lufthansa in dieser Woche Flugstreichungen in nicht näher definiertem Ausmaß für den Winterflugplan gesamten Winterflugplan 2022/23 (Ende Oktober bis zum Ende März) vorgenommen. Ziel ist weiterhin, wie schon bei den vorherigen Streichrunden, den "Fluggästen einen verlässlichen und planbaren Flugplan anbieten zu können".

Zu Streichungen kommt es hauptsächlich von innerdeutschen und innereuropäischen Flügen, für die es überwiegend alternative Beförderungsmöglichkeiten gibt, so die Kranich-Airline. Es seien aber auch einige Interkontdienste ex München und Frankfurt darunter. Dabei handele es sich um einzelne Frequenzen zu Zielen, die mehrmals wöchentlich bedient werden.

Einem Sprecher zufolge nimmt Lufthansa weitere Streichungen vor, weil sich an der Grundsituation nichts Wesentliches geändert habe. Im Oktober, so die Lufthansa in der Vertriebsmeldung, könne es zudem neben Flugstreichungen auch zu Flugzeiten-Änderungen kommen. Die Änderungen sollen nach und nach in den Buchungssystemen sichtbar werden.

Für den Vertrieb ist das ein Problem, das dieser lauthals beklagt: Oft, so heißt es aus den Reihen der Reiseverkäufer, würden Kunden bereits benachrichtigt, dass ihr Flug gestrichen sei, das Reisebüro würde eben diesen Flug aber noch im System sehen.

Dann muss der Reiseverkäuferin, um den Kunden zufriedenzustellen, bei Lufthansa anrufen, was Zeit kostet und zu der viel beklagten Mehrarbeit führt. Immerhin: Aktuell erlässt Lufthansa bei vielen Umbuchungen die sonst üblichen Strafgebühren (ADMs).

Dieser Artikel erschien zuerst auf fvw.de

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