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Verkauf von Billigtickets gestoppt

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Das System Luftfahrt arbeitet bekanntlich aktuell an seinen Grenzen. Um es zu entlasten, greift Lufthansa nun zu einer weiteren Maßnahme und verkauft temporär keine Billigtickets mehr in der Economy Class.

Die jetzt per Vertriebsnachricht an den Reisevertrieb verkündete Nachricht bezieht sich auf Flüge innerhalb Deutschlands, Europas sowie Richtung USA und Kanada. Temporär schränkt Lufthansa (LH) die Verfügbarkeit von Tickets in den niedrigpreisigen Buchungsklassen ein. Betroffen sind neben LH-Flügen auch alle von Air Dolomiti.

Verfügbar sind für Neubuchungen und freiwillige Umbuchungen bis zum 05. Juli für Reisen, die bis zum 31. Juli (Deutschland und Europa) sowie bis 10. August 2022 (Nordamerika) anstehen, nur die teureren Buchungsklassen J und Y beziehungsweise G und F.

Ziel von Lufthansa ist es, so Freiräume in dem Gesamtsystem, das derzeit von etlichen Flugstreichungen und damit von einer hohen Zahl an Umbuchungen belastet ist, zu schaffen. "Lufthansa hat das Ziel, allen Gästen, die von einer Flugstreichung betroffen sind, eine alternative Reisemöglichkeit anzubieten. Um dies sicherzustellen, hat das Unternehmen die Verfügbarkeit auf Lufthansa-Flügen für Neubuchungen im Juli reduziert", so ein Sprecher auf Anfrage.

Zuvor hat bereits die niederländische KLM zu einer ähnlichen Maßnahme gegriffen. Die Airline hatte für kurze Zeit keine Tickets mehr nach Amsterdam verkauft.

Dieser Artikel erschien zuerst auf fvw.de

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