LOT Polish Airlines: Chief Executive Bo... Plus Artikel
 
LOT Polish Airlines

Chief Executive Board

Avianca in Brasilien Präsident und CEO José Efromovich, Star Alliance CEO Mark Schwab und LOT CEO Sebastian Mikosz © Star Alliance
Avianca in Brasilien Präsident und CEO José Efromovich, Star Alliance CEO Mark Schwab und LOT CEO Sebastian Mikosz © Star Alliance

Die Fluggesellschaft LOT Polish Airlines, Mitglied der Star Alliance, hatte das halbjährlich stattfindende Chief Executive Board Meeting (CEB) ausgerichtet.

Dort haben die CEO der teilnehmenden Fluggesellschaften Maßnahmen beschlossen, um das Streckenangebot für die Kunden zu verbessern. Außerdem bewilligten Sie die Aufnahme einer neuen Mitgliedsairline aus Brasilien.  Als ausrichtende Fluggesellschaft hat LOT ihre neue Strategie – eine neue LOT in einem neuen Europa – vorgestellt. Dem Plan zufolge will das Unternehmen seine Größe in den kommenden fünf Jahren verdoppeln. Neben drei neuen Asien-Verbindungen – nach Tokio, Seoul und Bangkok – plant sie mehr als ein Dutzend neue Routen in Europa. Nachdem LOT das dynamischste Wachstum der Unternehmensgeschichte verkündet hatte, brachte die Fluggesellschaft ihre Führungsambitionen in der Region zum Ausdruck und gab als Ziel aus, der größte Netzwerkcarrier im „neuen Europa“ werden zu wollen.  Bei gemeinsamen Diskussionen bekräftigten die CEOs die Ziele, die von den Gründungsvätern der Allianz vor mehr als 18 Jahren vorgegeben wurden. Sie vereinbarten, weiterhin auf den wichtigsten Stärken des Bündnisses aufzubauen – dem globalen Netzwerk, dem hohen Standard im Bereich Kundenservice und dem Einsatz moderner Technologie zur Entwicklung von Unternehmensstrategien. Ziel der Star Alliance bei ihrer Gründung im Mai 1997 war, die weltweit führende Allianz aus Fluggesellschaften für internationale Reisende zu werden und zur langfristigen Rentabilität ihrer Mitgliedsgesellschaften beizutragen, über die individuellen Kapazitäten hinaus.  Avianca in Brasilien wird am 22. Juli dieses Jahres in das Netzwerk eingegliedert. So kann Star Alliance seinen Kunden wieder mehr Inlandsflüge im größten und wichtigsten Markt Lateinamerikas anbieten.  „Wir freuen uns, Avianca in Brasilien ab dem nächsten Monat als Mitglied zu führen. Gemeinsam mit unterschiedlichen Hub-zu-Hub-Diensten, die einzelne Mitglieder bereits angekündigt haben, werden wir in diesem Jahr so unsere Netzwerkverbindungen ausbauen“, fügte Schwab hinzu.  2015 gab es bereits eine stete Ergänzung neuer Routen. Weitere Routen werden zum Jahresende eingeführt. Dazu zählt beispielsweise der Ausbau am Alliance-Hub in Houston mit neuen Langstreckenflügen von Air New Zealand, ANA und EVA Air ab Auckland, Tokio und Taipeh. Air China hat neue Flüge zwischen Peking und Montreal eingerichtet, während Air Canada ab Dezember von Toronto nach Delhi fliegen wird. Ein neuer Lufthansa-Flug von Frankfurt nach Panama wird ab Ende November eine wichtige Verbindung zwischen einem bedeutenden europäischen Drehkreuz und Lateinamerika herstellen.  In Ergänzung zu diesem Netzwerkausbau vertiefen die Mitgliedsgesellschaften auch ihre bilaterale Zusammenarbeit durch die Unterzeichnung von Code-Share-Vereinbarungen. Jüngere Beispiele hierfür sind Air India und Air New Zealand, Air India und Avianca, Copa und TAP sowie EVA Air und Turkish Airlines. Parallel zu diesem organischen Netzwerkausbau verfolgt die Allianz weiterhin neueste Marktentwicklungen und nimmt Chancen für einen Ausbau der Mitgliederbasis wahr, sobald sie sich ergeben.  Mit der Verbesserung des Kundenservices als Mittelpunkt ihrer Aktivitäten suchen die teilnehmenden Carrier ständig nach gemeinsamen Initiativen, mit denen sie das Flugerlebnis verbessern können – oft, indem sie neue Hintergrundtechnologien einführen, die die Transaktionen zwischen den Anbietern verbessern. Das jüngste Beispiel dafür, wie solche Veränderungen im Hintergrund zu sichtbaren Veränderungen für die Kunden führen können, ist der preisgekrönte Auftritt der Star Alliance im Terminal 2 von London Heathrow, der mittlerweile ein Jahr alt ist. Im „Queen’s Terminal“, das offiziell am 23. Juni 2014 von Königin Elisabeth II eröffnet wurde, werden neue Technologien und Prozesse eingesetzt, dank derer Airlines im Check-in-Bereich kooperieren und dadurch hochautomatisierten und effizienten Service anbieten können. Das Kundenfeedback zum neuen Terminal ist bislang außerordentlich positiv.  Der Dialog mit den Flughäfen ist von zentraler Bedeutung, wenn es um die Verbesserung des Bodendienstes geht. „Wir fordern Flughäfen weltweit dazu auf, sich früh mit uns in Verbindung zu setzen, wenn sie Terminals um- oder vollkommen neue Infrastruktur aufbauen. Wie die Erfahrungen mit Heathrow zeigen, kann das Vorteile für alle Beteiligten mit sich bringen“, so Schwab.  Am Flughafen Sao Paulo-Guarulhos und Tokio Narita sind bereits Projekte begonnen worden. In beiden Fällen ist die Größe der Check-in-Hallen begrenzt. Dies kann auch durch einen Ausbau der derzeitigen Infrastruktur nicht behoben werden.  Ein anderer Service, der momentan im gesamten Netzwerk eingeführt wird, ist „Gold Track Security“ – eine spezielle Sicherheitsspur für Passagiere der Ersten Klasse und der Business Class sowie für Inhaber von Star Alliance Gold Cards. Dieses Alliance-Produkt ist derzeit auf über 25 Großflughäfen erhältlich und wird im Laufe des Jahres schrittweise auf den Großteil der Star-Alliance-Hubs ausgeweitet.  Die CEOs diskutierten auch die erfolgreiche Einführung etlicher neuer IT-Systeme. Dabei wird neueste Technik eingesetzt, um verlässlicheren und schnelleren Service zu ermöglichen. Berichtssysteme wurden verbessert, mit deren Hilfe mögliche Fehler diagnostiziert und unverzüglich behoben werden können.  IT-Knoten bilden das Rückgrat der meisten Systeme, die zur Erfüllung des Alliance-Kundenversprechens erforderlich sind. Sie wurden nach und nach auf verschiedene Formen der Geschäftslogik ausgeweitet und ähnliche Projekte werden folgen. Ein aktuelles Beispiel ist der „Through Check-in“, der es dem Kunden ermöglicht, am ersten Check-in-Punkt die Boardingpässe für die gesamte Reise zu bekommen. Im letzten Jahr wurden außerdem zwei Systeme im Bereich Treueprogramme eingeführt.  Eines davon beschleunigt und verbessert den Austausch von Vielfliegerdaten mit dem Ziel, das manuelle Gutschreiben von Meilen nach dem Flug überflüssig zu machen. Das andere System sorgt für die schnellere Mitteilung von Statusänderungen bei sämtlichen Alliance-Airlines. So können Kunden ihre Gold-Vorteile schon vor der Ausstellung einer neuen Karte in Anspruch nehmen.  Schwab sagte: „Die Verbindung der Datennetze ist genauso wichtig wie die idealen Flugoptionen im Rahmen unseres Flugplans anzubieten. Da unser IT-Zentrum nun in Betrieb ist, sind wir in der einmaligen Lage, einen IT-Support anzubieten, der für die schnelle Einführung neuer Kundenvorteile der Star Alliance nötig ist.“  Zum Abschluss bekräftigten die Geschäftsführer, dass die Einbindung neuer Mitglieder in die Allianz inzwischen nicht mehr ganz so wichtig ist, wie dies noch vor einigen Jahren der Fall war. Gleichzeitig bietet das Geschäftsmodell der Alliance weiterhin zahlreiche Möglichkeiten, Mehrwerte für die einzelnen Gesellschaften zu schaffen. Dementsprechend bleibt die Mitgliedschaft in der Allianz ein wichtiger und zentraler Bestandteil im Geschäftsplan der einzelnen Mitglieder. Denn jede Airline kann frei entscheiden, wie viel Mehrwert sie aus ihrer Alliance-Mitgliedschaft schöpfen möchte.
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