IATA: Doch kein kleineres Handgepäck Plus Artikel
 
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Doch kein kleineres Handgepäck

Der Weltluftfahrtverband IATA hat seine umstrittene Initiative für kleineres Handgepäck schon nach gut einer Woche wieder gestoppt.

Vor allem wegen starker Vorbehalte in Nordamerika werde der Vorstoß vorerst nicht weiterverfolgt und neu bewertet, teilte der Verband in Genf mit. Noch in der vergangenen Woche hatte der Verband vom großen Interesse zahlreicher Airlines berichtet, die angeblich den neuen IATA-Empfehlungen folgen wollten. Danach sollten Kabinenkoffer nur noch 55 x 35 x 20 Zentimeter messen, statt bisher maximal 55 x 45 x 25 Zentimeter, das wäre ein um fast 40 Prozent reduziertes Volumen. Vor allem in den USA sind die Reisenden gewöhnt, sehr viel Handgepäck mit sich zu führen. Die IATA stellte klar, dass ihre Empfehlungen "Cabin OK" keinen Industriestandard begründen sollten. Vorgaben zur maximalen Größe des Handgepäcks blieben Sache der einzelnen Airlines. Die AUA erlaubt derzeit wie der Mutterkonzern Lufthansa Handgepäck mit maximal 55 x 40 x 23 Zentimeter.
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