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Generationenwechsel

ÖBB sucht 3.000 neue Kolleg:innen

ÖBB
Generationengespräche zum 40-jährigen Dienstjubiläum von CEO Matthä
Generationengespräche zum 40-jährigen Dienstjubiläum von CEO Matthä

Die ÖBB stehen vor einem großen Generationenwechsel. Rund ein Viertel der Mitarbeiter:innen geht in den nächsten Jahren in Pension. 3.000 neue Talente werden gesucht.

Andreas Matthä, CEO der ÖBB, betont: „Der Generationenwechsel bei den ÖBB ist eine Herausforderung und zugleich eine riesige Chance. Eine Herausforderung, weil wir das Wissen der erfahrenen Generation erhalten und gleichzeitig die neue Generation für uns als Arbeitgeber begeistern wollen. Das alles ist aber auch eine große Chance für unseren Weg zum modernen, digitalen Mobilitäts- und Logistikunternehmen, auf dem neue Kolleg:innen ein sicherer, zukunftsfitter Job mit Sinn erwartet.“


Matthä selbst gehört mittlerweile zu den "alten Hasen" und feierte heuer sein 40-jähriges Dienstjubiläum bei den ÖBB. Er begann seine Karriere als gelernter Brückenbauer bei der ÖBB Infrastruktur. Anlässlich des Jubiläums lud Matthä 20 weitere Jubilar:innen aus ganz Österreich und 20 Young Talents aus dem Konzern zu „Generationen-Gesprächen“ ein, damit die Erfahrung der dienst-älteren Kolleg:innen nicht verloren geht und die neuen Kolleg:innen möglichst viel Eisenbahner-Know-how mitbekommen.
 

Große Jobsuche

Die ÖBB haben derzeit rund 800 Jobs in 130 Berufsbildern ausgeschrieben – von Lehrlingen über Facharbeiter:innen bis zu Akademiker:innen. Außerdem werden heuer wieder 600 Lehrlinge für 27 Lehrberufe gesucht. Je nach konkretem Einsatzgebiet werden mittlerweile auch flexible Arbeitszeiten angeboten und die Möglichkeit, im Home-Office zu arbeiten. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird zudem großgeschrieben. Vielfältige Kinderbetreuungsangebote (vom MINT-Kindergarten bis zur Ferienbetreuung oder Nannies, die schnell einspringen können) stehen ebenso zur Verfügung wie günstige ÖBB-Reiseangebote sowie ein ÖBB-eigenes Wohnungsservice. Aus- und Weiterbildungsprogramm sorgen für Auf- und Umstiegschancen innerhalb des Konzerns sowie dem betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Der Frauenanteil im Unternehmen steigt

Die historisch „männerlastigen“ ÖBB konnten in den letzten Jahren den Frauenanteil weiter leicht steigern. Lag dieser 2018 bei 12,8 %, ist er heute bei 14,2 %. Von den insgesamt 42.000 Mitarbeiter:innen sind heute rund 6.000 Frauen.

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