Projekt mit Enel: Costa treibt Elektrifi... Plus Artikel
 
Projekt mit Enel

Costa treibt Elektrifizierung seiner Schiffe voran

Costa Cruises
Die Costa Toscana.
Die Costa Toscana.

Die Carnival-Tochterfirma Costa verbündet sich mit dem Energiekonzern Enel, um Kreuzfahrtschiffe stärker zu elektrifizieren. Das Projekt ist Teil des ehrgeizigen Ziels, bis 2050 eine neue Generation von Kreuzfahrtschiffen mit Null-Emissionen einzuführen.

Die italienische Carnival-Tochterfirma Costa arbeitet mit dem Energiekonzern Enel zusammen, damit ihre Kreuzfahrtschiffe in den Häfen möglichst keine Treibhausgaus-Emissionen mehr ausstoßen. Unternehmensangaben zufolge soll die Landstromversorgung mit einem Aufladesystem für die Batterien kombiniert werden. Costa zufolge würde das jeweilige Kreuzfahrtschiff dadurch einen halben Tag lang keine Emissionen mehr ausstoßen, wenn es im Hafen liegt und manövriert wird.

Im Gegensatz zu den großen Kreuzfahrtschiffen à la Costa sind Expeditionsschiffe, die etwa vor der norwegischen Küste verkehren, deutlich weiter in ihrer Elektrifizierung. So hat die Havila Castor der  norwegischen Reederei Havila Kystruten 2022 einen Rekord aufgestellt, als sie mit einer Bruttotonnage von 15.800 Tonnen im Juni 2022 drei Stunden lang im Geirangerfjord mit Batteriestrom fuhr.

Der Generaldirektor von Costa, Mario Zanetti, weist darauf hin, dass das Projekt Teil des ehrgeizigen Ziels ist, bis 2050 eine neue Generation von Kreuzfahrtschiffen mit Netto-Null-Emissionen einzuführen. Costa und Aida sind innerhalb der Carnival-Gruppe Innovationstreiber, was Nachhaltigkeitsbemühungen angeht. So hatte Costa 2019, und damit vergleichsweise früh, sein erstes LNG-Schiff vorgestellt.



Dieser Text erschien zuerst auf www.fvw.de.

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