Lufthansa Group: Förderung von nachhalti... Plus Artikel
 
Lufthansa Group

Förderung von nachhaltigem Flugkraftstoff

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Der Flugbetrieb soll für viele Airlines dank SAF bis 2050 eine neutrale CO2-Bilanz aufweisen können.
Der Flugbetrieb soll für viele Airlines dank SAF bis 2050 eine neutrale CO2-Bilanz aufweisen können.

Die Lufthansa Group ist mit der OMV eine Partnerschaft zur Förderung nachhaltiger Flugkraftstoffe eingegangen. Die Absichtserklärung umfasst eine Lieferung von mehr als 800.000 Tonnen SAF für die Jahre 2023 bis 2030.

Zudem umfasst die Kooperation neue Standorte und neue SAF-Produktionstechnologien. Bis 2050 will die Airline-Gruppe eine neutrale CO2-Bilanz erreichen. Bereits 2030 sollen die Netto-CO2-Emissionen im Vergleich zu 2019 um die Häflte gesenkt werden. 

Zur Erreichung der Ziele hat Lufthansa im August 2022 durch die Science Based Targets Initiative (SBTi) ihren Reduktionspfad validieren lassen. Damit ist die Lufthansa Group die erste Airline-Gruppe in Europa mit einem wissenschaftlich fundierten CO₂-Reduktionsziel im Einklang mit den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens von 2015. 

Die Lufthansa Group ist aktuell größter Abnehmer von SAF in Europa.
SAF


SAF ist der Oberbegriff für alle Flugkraftstoffe, die ohne die Verwendung von fossilen Energiequellen wie Erdöl oder Erdgas hergestellt werden. Es existieren verschiedene Herstellungsverfahren und es stehen verschiedene Ausgangsmaterialien als Energieträger zur Verfügung. Die aktuelle Generation von SAF, welche im Vergleich zu herkömmlichem Kerosin 80 % CO2 einspart, wird hauptsächlich aus biogenen Reststoffen, beispielsweise aus gebrauchten Speiseölen, hergestellt. Vor dem Transport zum Flughafen wird das SAF heute mit fossilem Kerosin vermischt. Perspektivisch kann SAF eine nahezu CO2-neutrale Luftfahrt ermöglichen.
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