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Hurtigruten Foundation

Unterstützung mit Lokalbezug

Hurtigruten

Strandreinigung auf Spitzbergen, Schildkrötenschutz in Westafrika oder ein neuer Wanderweg in Ålesund. Das sind nur einige der Projekte, die die Hurtigruten Foundation in diesem Sommer unterstützt. Die Stiftung der Hurtigruten Group richtet ihre Bemühungen auf die Förderung lokaler Projekte in Regionen, die von den Hurtigruten Expeditions- und Postschiffen besucht werden.

Hurtigruten Foundation: Unterstützung mit Lokalbezug

Die Hurtigruten Foundation setzt diesen Sommer besonders daurauf, die bestehende lokale Gemeinschaft, die von den Hurtigruten-Schiffen besucht werden, und ihre soziale wie ökologische Umgebung zu erhalten. „Wir, unsere Besatzung und unsere Gäste haben einen gemeinsamen Wunsch: einen positiven Beitrag leisten, in jeder Gemeinde, die wir besuchen“, sagt Henrik A. Lund, CEO der Hurtigruten Foundation.

So erhält das Strandreinigungsprojekt von „Aktiv i Friluft“ in Svalbard (Spitzbergen) und die Aktionen der Turtle Foundation zum Schutz von Meeresschildkröten auf Boa Vista und anderen Inseln der Kapverden einen Großteil der aktuellen Fördersumme. Svalbard war 1893 das erste Ziel jenseits des norwegischen Festlandes, das von Hurtigruten angesteuert wurde. Die Kapverden begrüßen in diesem Herbst ihr erstes Hurtigruten Expeditionsschiff und werden so ein Abenteuerziel für Reisende, die wärmere Gewässer erkunden möchten. Weitere Projekte werden in Norwegen, Ecuador, Panama, Chile und Südgeorgien unterstützt.

„Wer abgelegene und exotische Orte bereist und mit den Gemeinden vor Ort zusammenarbeitet, merkt schnell, wie wertvoll, aber auch verletzlich diese Gebiete sind. Die Auswahl der diesjährigen Projekte fühlt sich sehr richtig an, da wir in dieser Form etwas zurückgeben können“, ergänzt Lund.

Besonders die Strandsäuberungsaktionen seien besonders wichtig, da in den letzten Jahren einige Hindernisse im Weg standen. „Endlich können wir jetzt eine der wichtigsten Strandreinigungsmaßnahmen auf ‚Forlandet‘ starten. Das Projekt wurde aufgrund der Pandemie verschoben und war wegen der gestiegenen Treibstoffkosten gefährdet. Wir sind unglaublich dankbar für die Unterstützung, die wir von der Hurtigruten Foundation und anderen Organisationen erhalten", sagt Lene Jeanette Dyngeland, Projektleiterin von „Aktiv i Friluft“ Longyearbyen. Dyngeland sieht die Reiseunternehmen in der Verantwortung: „Es ist wichtig, dass diejenigen, die Spitzbergen besuchen, einen Beitrag leisten."

Auch die Organisation Happy Whale wird von der Hurtigruten Foundation mit Spenden gefördert. Happy Whale entwickelt eine App, die durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz Buckelwale anhand von Bildern ihrer Schwanzflosse identifizieren soll. Mit der App können Gäste und Besatzungsmitglieder weltweit, die auf Wale treffen, die Namen, Wanderungsmuster, frühere Sichtungen und weitere Informationen über den jeweiligen Wal und seine Art einsehen. Hauptziel der Organisation ist es, die Daten an Wissenschaftler weiterzuleiten, die die Walpopulation und die Bewegungen der majestätischen Meerestiere untersuchen.

Seit 2016 spendet die Hurtigruten Foundation jährlich im Namen der Hurtigruten Group an eine Vielzahl von Organisationen und Projekten. Zu den bisherigen Empfängern dieser Spenden gehören der Verein der grönländischen Kinder, Norske Redningshunder (Norwegische Rettungshunde) auf Spitzbergen, die Königliche Gesellschaft für Vogelschutz (RSBP), die Nordkap-Treppe und die Oceans Initiative. Insgesamt hat die Stiftung bereits mehr als fünf Millionen Norwegische Kronen für die Unterstützung lokaler Projekte und Initiativen bereitgestellt.

Die vollständige Liste mit Organisationen, die die Hurtigruten Foundation fördert, finden Sie hier

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