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Veranstalter lässt eigene Hotels zertifizieren

FTI/Tatjana Kunath
Sabine Dorn-Aglagul, Hotelchefin der FTI Group, will mit Nachhaltigkeit beim Kunden punkten
Sabine Dorn-Aglagul, Hotelchefin der FTI Group, will mit Nachhaltigkeit beim Kunden punkten

Reiseveranstalter FTI aus München setzt ein Zeichen in puncto Nachhaltigkeit. Bis zum Start der Wintersaison will Hotelchefin Sabine Dorn-Aglagul eine Vielzahl von FTI-Hotels vom Zertifizierungssystem Travelife auszeichnen lassen.

Die FTI-Gruppe unternimmt einen großen Schritt in puncto Nachhaltigkeit und will das Umweltengagement von gut 50 Hotels aus dem FTI-Portfolio für die Kunden sichtbarer machen.

Bis zum Ende der Saison 2022 sollen Häuser der Marken Labranda Hotels & Resorts, Kairaba Hotels & Resorts, Design Plus Hotels, Lemon & Soul sowie Meeting Point managed Hotels von der als streng eingestuften Nachhaltigkeitsorganisation Travelife zertifiziert werden.

"Mit unseren Unterkünften agieren wir sozialverträglich, ökologisch und ökonomisch nachhaltig und werden höchsten Qualitätsansprüchen gerecht, zum Wohle unserer Gäste, unserer Mitarbeiter und der Umwelt", so die Haltung von Dorn-Aglagul. Künftig will sie die guten Taten der FTI-Hotels sichtbarer machen, die Zertifizierung hilft dabei.

Laut Dorn-Aglagul zeichnen sich die FTI-eigenen Häuser durch zahlreiche Hands-On-Initiativen der Manager und Mitarbeitenden aus. Sie strebt mehr Ordnung an und gemeinsame Standards.

"Unsere Häuser befinden sich in Spanien, Ägypten, der Türkei, Griechenland, Italien, Malta, Kroatien und Marokko. Bei all diesen unterschiedlichen Kulturen ist es umso wichtiger, gemeinsame Standards festzulegen, um ausnahmslos all unseren Mitarbeitern in allen Aspekten einen sicheren Arbeitsplatz garantieren zu können." Das sei die Basis für individuelle Nachhaltigkeitskonzepte in den einzelnen Hotels.

"Wir beschäftigen uns nicht nur mit großen Hospitality-Themen wie der Reduzierung von Plastikmüll, weniger Lebensmittelverschwendung, geringerem Wasser- und Energieverbrauch oder sauberen Küsten. Es sind oft die kleinen Projekte, die verdeutlichen, dass uns Sustainability durch Mark und Bein geht", betont die Managerin.

Als Beispiele nennt sie den Gemüsegarten in Makadi Bay in Ägypten oder eine Baumpflanz-Initiative in Kroatien, die von FTI-Häusern angestoßen wurden.

Dorn-Aglagul hatte bereits Anfang Mai angekündigt, dass die FTI-Hotels im Bereich Sustainability aktiv seien. Als Ziel formulierte sie damals, sich für umwelt- und sozialverträglichen Urlaub sowie einen nachhaltigen Arbeitsplatz für die Belegschaft engagieren zu wollen. Nun hat sie erste Details dazu vorgelegt.

Über Travelife

Travelife wurde 2007 gegründete und ist eine Initiative, die nachhaltige Entwicklungen in der Tourismusbranche vorantreibt.

Die Initiative hat es sich zur Aufgabe gemacht, Tourismusunternehmen auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit zu helfen, indem sie realistische Ziele setzt, Hilfsmittel anbietet und Beispiele für erfolgreiches Handeln gibt. Damit sind die Unternehmen in der Lage sich positiv und nachhaltig zu verändern.

Travelife wird durch ABTA, dem größten Tourismusverband von Großbritannien, sowie von ECEAT geführt.

Dieser Artikel erschien zuerst auf fvw.de

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