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Workation

Kanaren setzen auf Remote-Arbeitende

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Remote-Arbeitende sind auf den Kanarischen Inseln eine beliebte Zielgruppe geworden.
Remote-Arbeitende sind auf den Kanarischen Inseln eine beliebte Zielgruppe geworden.

Workation ist in diesem Winter ein klarer Reisetrend. Mit der Möglichkeit, den kalten Temperaturen zu entfliehen, heißt Gran Canaria Remote-Arbeitende willkommen und startet dahingehend eine 600.000 Euro schwere Kampagne.

Die Ferienregionen der Kanaren buhlen aktuell um Arbeiter:innen – allerdings um jene, die das Homeoffice aus dem kalten Heimatland in wärmere Gefilden verlagern. Unter dem Hashtag #AfterTeleWork hat die beliebte Insel-Gruppe eine neue Kampagne gestartet und lockt mit gutem Wetter und zahlreichen Freizeitaktivitäten.

Besonders beliebtes Argument, den Arbeitsplatz mal schnell auf die Kanaren zu verlegen, sind auch die hohen Strom- und Gaspreise in Mitteleuropa. Das angenehme Winterwetter der Kanaren mit rund 20 °C spart damit einiges an Kosten. Zudem erlaubt die nur geringe Zeitverschiebung von einer Stunde eine gewohnt, geregelte Arbeitszeit.


Viele Hotels verfügen derzeit bereits über ein gutes Remote-Programm und stellen eine sehr gute Internet-Verbindung zur Verfügung. Manche Herbergen haben auch sogenannte Homeoffice-Zimmer konzipiert, damit Gäste besser arbeiten können, u.a. im Aldiana Club auf Fuerteventura, im Magic Life, im TUI Blue Riu Calypso oder in einem der beiden ROBINSON-Clubs Jandia Playa oder Esquinzo Playa.

Laut dem weltweiten Portal für Remote-Arbeitende, Nomad List, waren im Jahr 2021 etwa 47.000 Remot Arbeitende auf den Kanaren tätig. Die meisten Arbeiter:innen kamen dabei aus Deutschland (27 %), gefolgt von Großbritannien (12 %). Die Teleworker waren zudem gute Kund:innen – mit 3.717 Euro gaben sie fast dreimal so viel aus wie gewöhnliche Urlauber (1.206 Euro).

Die neue Kampagne ist auf zwölf Monate konzipiert und wird mit 600.000 Euro aus EU-Mitteln finanziert. 

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