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Wo der Urlaubs-Euro am meisten bringt

Wie viel sich österreichische Touristen im Ausland leisten können, hängt auch maßgeblich von der Wahl des Urlaubslandes ab. Besonders günstig kommt der Aufenthalt in Ungarn, der Türkei und Kroatien.

Dort erhalten Österreicher für 100 Euro Waren und Dienstleistungen im Gegenwert von durchschnittlich 168, 163 bzw. 139 Euro, geht aus den Berechnungen der Bank Austria zum "Urlaubseuro" hervor. Urlaub in Griechenland, der beliebtesten Flugdestination der Österreicher, ist - gemessen an der heimischen Kaufkraft - ebenfalls relativ günstig: Im Schnitt ist das Leben dort um 19 % billiger. Ebenso in vielen Ländern Ost- und Südosteuropas - vor allem in Bulgarien, Rumänien und Polen. Spürbar weniger für sein Geld bekommt der heimischen Urlauber hingegen in der Schweiz, wo 100 Euro lediglich einen Gegenwert von 59 Euro haben, also alles um 41 % mehr kostet als daheim. Ebenfalls kostspielig ist Urlaub in Schweden, wo 100 Euro eines Österreichers im Schnitt nur 87 Euro wert sind. Mit einem höheren Preisniveau als im Inland ist auch in Großbritannien und in Irland zu rechnen - der Gegenwert für 100 Euro liegt dort im Schnitt bei 91 Euro. China verteuerte sich im Jahresabstand beispielsweise um fast ein Viertel (23 %), Thailand um 15 % und Tunesien um 8 Prozent. Reisen nach Mexiko kosten um ein Fünftel mehr. Im mit Abstand beliebtesten Reiseland der Österreicher - Italien - gibt es kaum Preis- bzw. Kaufkraftunterschiede zu Österreich. Dort sind 100 "Urlaubseuro" mit einem Gegenwert von durchschnittlich 103 Euro in etwa gleich viel wert wie im eigenen Land. Auch wer seinen Urlaub heuer in den USA verbringt, kann den Angaben zufolge mit einem ähnlichen Preisniveau wie in Österreich rechnen. Allerdings habe sich der Aufenthalt dort gegenüber dem Vorjahr um rund 20 % verteuert.
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