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Durch Amerikas Geschichte radeln

(c) Virginia Tourism Corporation
(c) Virginia Tourism Corporation

Besucher des US-Bundestaates Virginia haben nun einen Grund mehr, während ihres Urlaubs sportlich aktiv zu werden: Am 3. Oktober 2015 wird der neue „Virginia Capital Trail“ feierlich eröffnet.

Unter dem Motto „Connecting the Past and the Present“ verbindet dieser Radweg dann auf insgesamt rund 84 Kilometern das historische Jamestown mit Richmond, der heutigen Hauptstadt Virginias – und damit rund 400 Jahre amerikanische Geschichte. Denn in Jamestown wurde 1607 die erste dauerhafte englische Siedlung gegründet. Von dort aus nahmen die Vereinigten Staaten, wie wir sie heute kennen, ihren Anfang.   Teilstrecken des malerischen Radweges, der unter anderem am mächtigen James River entlang führt, sind bereits für Besucher geöffnet und werden auf einer interaktiven Karte im Internet unter www.virginiacapitaltrail.org ausgewiesen (Karte vergrößern, um Details zu sehen). Neben allen Streckenabschnitten sind die historischen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen der Region sowie ideale Stopps für Wanderungen, Tierbeobachtungen und schöne Ausblicke verzeichnet. Auch Unterkunftsmöglichkeiten, Restaurants sowie Parkplätze und Sanitäranlagen entlang des Trails werden abgebildet. Wer vor Ort ein Fahrrad ausleihen möchte, findet zudem auf der Karte die passenden Adressen. Der „Virginia Capital Trail“ ist auch für Spaziergänger zugänglich.  

Die Geschichte von den Anfängen der „Neuen Welt“ bis heute mit dem Rad entdecken

Ob als sportliche Tour auf dem gesamten Radweg oder nur als Ausflug auf einer Teilstrecke: Auf dem „Virginia Capital Trail“ lassen sich mehr als 400 Jahre Geschichte vom ersten Regierungssitz bis zur heutigen Hauptstadt Virginias erfahren: In Jamestown nahmen die Vereinigten Staaten von Amerika ihren Anfang, als dort 1607 die erste dauerhafte englische Siedlung gegründet wurde. Die erste gesetzgebende Versammlung in der Geschichte der USA wurde 1619 in der Kirche von Jamestown abgehalten. Die Stadt blieb Regierungssitz der königlich-britischen Kolonie von Virginia, bis sie diese Funktion 1699 an die Nachbarstadt Williamsburg abtreten musste.   1776 wurde Williamsburg Hauptstadt des neuen, von der britischen Krone unabhängigen „Commonwealth of Virginia“, wie der US-Bundesstaat in Anlehnung an das British Empire auch heute noch offiziell heißt. Zwölf Jahre später, 1788, wechselte der Regierungssitz erneut: Seither ist die moderne Metropole Richmond Virginias Hauptstadt.   Beliebte Sehenswürdigkeiten in der Region Gemeinsam mit Yorktown bilden Jamestown und Williamsburg das „Historische Dreieck“, das Besuchern mit Museen, Originalbauten und einem riesigen Freilichtmuseum („Colonial Williamsburg“) Einblicke in das Leben der damaligen Siedler gibt. Bekannteste Geschichte aus jener Zeit ist sicher die der Indianerprinzessin Pocahontas, die 1614 den Engländer John Rolfe, einen Siedler Jamestowns, heiratete. Das „Historische Dreieck“ ist als Ausflugsziel besonders bei Familien beliebt. Neben den geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten verfügt die Region über einen großen Freizeitpark (Busch Gardens), Outlet-Shoppingmöglichkeiten wie den Williamsburg Premium Outlets, erstklassige Golfplätze und mehr. Als Kontrastprogramm zum Historischen Dreieck lockt Richmond mit lebendigem Großstadtflair: Trendige Shops und Boutiquen, renommierte Museen, erstklassige Restaurants, ein pulsierendes Nachtleben, aber auch ein breites Angebot für Aktivitäten im Freien und internationale Events machen die Hauptstadt Virginias zu einem beliebten Reiseziel. Informationen unter www.capitalregionusa.de
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