Thomas Cook: Antworten zu Griechenland Plus Artikel
 
Thomas Cook

Antworten zu Griechenland

In der Nacht zum 1. Juli ist das Hilfsprogramm der Euro-Länder für Griechenland ausgelaufen.

Nach Ansicht vieler Experten macht die drohende Pleite des griechischen Staates ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro-Raum wahrscheinlicher. Thomas Cook informiert, welche Folgen dieser Schritt für die vielen Urlauber hätte, die eine Reise nach Griechenland gebucht haben oder noch buchen wollen. Welche Auswirkungen hätte ein Austritt oder Ausschluss Griechenlands aus der Euro-Zone für Urlauber? Wir gehen davon aus, dass sich für Griechenland-Urlauber, die eine Pauschalreise gebucht haben, auch im Falle eines Grexit nichts ändert. Sämtliche Leistungen, wie der Flug, die Transfers und der Hotelaufenthalt, sind bereits bezahlt und vertraglich fest verankert. Auch Gäste, die noch eine Reise buchen möchten, können dies bedenkenlos tun. Käme es zu einer Umstellung der Währung auf die Drachme, würde die vermutlich deutliche Abwertung der griechischen Währung gegenüber dem Euro die Nebenkosten vor Ort, etwa für Speisen und Getränke, vermutlich senken. Können Urlauber gebuchte Griechenland-Reisen kostenlos umbuchen oder stornieren? Nein. Kostenlose Umbuchungen und Stornos setzen eine objektive Gefährdung der Sicherheit und/oder Gesundheit voraus. Dafür müsste auch eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vorliegen. Dies ist in Griechenland nicht der Fall und auch nicht zu erwarten. Kann Thomas Cook für die Sicherheit der Kunden in Griechenland garantieren? Es gibt keinerlei Anlass zur Besorgnis um die Sicherheit der Urlauber. Selbst für den Fall, dass es zu Demonstrationen kommen sollte, beschränken sich diese erfahrungsgemäß auf die großen Städte. Was hat es mit der sogenannten Drachmen-Klausel zwischen touristischen Unternehmen und griechischen Hoteliers auf sich? Bei Thomas Cook gibt es lediglich eine Klausel in allen Hotelverträgen, durch die sich das Unternehmen gegenüber seinen Partnern gegen Verluste absichert, die durch die Umstellung der Währung in eine nationale Landeswährung entstehen. Dadurch erhöht sich die in der Landeswährung ausgedrückte Schuld des Hoteliers gegenüber dem Veranstalter um denjenigen Betrag, der dem Kaufkraftverlust der jeweiligen Landeswährung entspricht. Für die Kunden hat dies überhaupt keine Auswirkungen. Was passiert, wenn in Griechenland nach einer Währungsumstellung die Bankautomaten geschlossen bleiben und Urlauber kein Bargeld abheben können? Thomas Cook rät Kunden, die nach Griechenland reisen, ausreichend Bargeld und, falls vorhanden, eine Kreditkarte mit in den Urlaub zu nehmen. Es ist übrigens davon auszugehen, dass selbst im Falle einer Währungsumstellung der Euro weiterhin als Zahlungsmittel akzeptiert wird. Sind für den Fall eines Ausstiegs Griechenlands aus dem Euro Versorgungsengpässe zu befürchten? Nein. Wir folgen der Meinung von Experten, die erklären, dass die Agrarwirtschaft Griechenlands zur Deckung des Bedarfs von Urlaubern und Einheimischen durchaus in der Lage ist.  Wie hat sich die Nachfrage nach Griechenland-Reisen im Zuge der Euro-Krise entwickelt? Am vergangenen Montag erhielten unsere Service-Center zahlreiche Anfragen, die sich überwiegend um die Verfügbarkeit von Bargeld in den griechischen Ferienzielen drehten. Diese Kunden konnten wir beruhigen. Insgesamt sind wir mit dem Buchungsstand zufrieden. Griechenland ist nach einem Besucherrekord im vergangenen Jahr auch in diesem Sommer wieder stark nachgefragt – es ist bei Thomas Cook das viertbeliebteste Reiseziel. Was passiert, wenn Thomas Cook-Gästen in griechischen Urlaubszielen doch einmal das Bargeld ausgeht und wenn dann an den Geldautomaten kein Geld verfügbar ist? Damit rechnen wir nicht. Sollte es bei unseren Gästen aber doch einmal zu Bargeld-Engpässen kommen, die sich durch den Gang zum Geldautomaten nicht beheben lassen, werden wir diesen Gästen unbürokratisch weiterhelfen.
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