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Reisebranche auf Erholungskurs

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Die Schweiz erholt sich langsam von der Corona-Krise.
Die Schweiz erholt sich langsam von der Corona-Krise.

Die Schweizer Reisebranche befindet sich nach dem Corona-Sturmtief wieder im Aufwind. Der Durchschnittsumsatz der Reisebüros ist im vergangenen Jahr zwar immer noch so niedrig geblieben wie im ersten Pandemiejahr 2020, aber die Verluste konnten dank Staatshilfen eingedämmt werden.

Im laufenden Jahr erwartet die Branche wieder drei Viertel des Umsatzes eines Vorkrisenjahres zu erreichen, wie der Schweizer Reise-Verband (SRV) am Donnerstag mitteilte. Allerdings nur, wenn "die Zukunft nicht mit negativen Überraschungen aufwartet". Im nächsten Jahr solle das Geschäftsvolumen wieder 88 % erreichen.

Zwar laufe das Europa-Geschäft teilweise besser als vor der Pandemie, erklärte SRV-Geschäftsführer Walter Kunz. Im Sommer gab es einen Buchungsboom. Aber das könne das fehlende Fernreisegeschäft nicht kompensieren, wo die Umsätze und Margen viel höher seien.

Wichtige Märkte fehlen weiterhin

Die Buchungen für Asien-Reisen würden zwar anziehen, seien aber bei weitem noch nicht auf dem Stand vor der Krise, sagte Kunz. Das gleiche gelte für Afrika. "Die Leute sind zurückhaltender."

"Immerhin: Ein Silberstreifen am Horizont ist nun deutlich sichtbar", schrieb der SRV. Der Stimmungsindex für die nahe Zukunft sei bei allen Indikatoren wie Preise oder Margen so hoch wie nie zuvor. Das überrasche nicht: "Die Branche erholt sich gerade von der wohl schlimmsten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg."
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