RIU: Zum Anschlag in Tunesien Plus Artikel
 
RIU

Zum Anschlag in Tunesien

Carmen und Luis Riu zum Anschlag in Tunesien: "Nach dem schrecklichen Terroranschlag in Tunesien, der so vielen unserer Gäste das Leben kostete, sind wir von der Tragödie für die Opfer, ihre Familien, für die Angestellten des Hotels Riu Imperial Marhaba und seine Eigentümer immer noch zutiefst erschüttert.  

Wir haben die Ereignisse Minute für Minute mit der Unterstützung der von uns nach Tunesien entsandten Managementteams, verfolgt. Diese Teams versuchen, gemeinsam mit den tunesischen Behörden und den Reiseveranstaltern, in dieser Situation  schnelle und wirkungsvolle Lösungen zu finden.   Wir sind besonders stolz auf den Einsatz, den die Angestellten des Hotels bei dem Attentat zeigten. Ein vorbildliches Verhalten, wie auch von den Innenministern Großbritanniens, Deutschlands und Frankreichs nach ihrem Besuch vor Ort und im Hotel bestätigt wurde. Tunesiens Innenminister widersprach offiziell Gerüchten und Falschmeldungen wegen angeblich unterlassener Hilfeleistung unserer Sicherheitskräfte und äußerte sich ebenfalls sehr positiv über das Verhalten der Angestellten des Hotels. Entgegen den Meldungen, die vom tunesischen Innenminister bereits revidiert wurden, reagierten unsere Mitarbeiter schnell, wie deutlich belegbar ist und bereits bestätigt wurde. Unsere Angestellten informierten die Polizei und die Sicherheitskräfte des Staates umgehend und setzten sogar ihr eigenes Leben aufs Spiel, um die Gäste des Hotels zu schützen.    Nach und nach erreichen uns über die sozialen Netzwerke und die Medien immer bewegendere Berichte unserer Gäste, die unseren Angestellten ihren ganz speziellen Dank aussprechen. Die Mitarbeiter des Hotels haben sie versteckt, ihnen bei der Flucht geholfen oder sie mit Gegenständen, die sie schnell ergreifen konnten, bzw. sogar mit ihren Körpern geschützt.  Uns fehlen die Worte, um jedem einzelnen Mitarbeiter des Hotels Riu Imperial Marhaba und insbesondere dem Sicherheitspersonal unsere Dankbarkeit und unseren tiefen Respekt für ihren Mut und ihre Professionalität zum Ausruck zu bringen. Nur aufgrund ihres Pflichtbewusstseins und Verantwortungsgefühls konnte vermieden werden, dass noch mehr Gäste dem Attentat zum Opfer fielen." 
stats