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Osttürkei

Reisen wurden abgesagt

© Christian Koehn
© Christian Koehn

Nach Studiosus hat sich nun auch Gebeco dazu entschlossen, aus Sicherheitsgründen Reisen in die Osttürkei abzusagen.

Konkret geht es um ein Angebot für Ostanatolien und das Schwarze Meer. Wegen der militärischen Auseinandersetzungen zwischen Kämpfern der IS und der türkischen Regierung sagt der Kieler Veranstalter bis Ende des Jahres alle Reisen in das Grenzgebiet zu Syrien ab. Betroffen davon sind alle Reisenden, die am Gebeco-Angebot „Schwarzes Meer und Ostanatolien – voll unentdeckter Schätze“ teilnehmen wollten. Zurzeit beobachte man die Lage in der Türkei sehr genau, teilt Thomas Bohlander, Geschäftsführer bei Gebeco, mit. Bislang sehe er jedoch keine Veranlassung, kostenfreie Umbuchungen oder Stornierungen für Reisen in die restliche Türkei anzubieten. Anders reagiert TUI: Die Hannoveraner räumen Istanbul-Gästen mit Abreiseterminen bis einschließlich 26. August ein kostenloses Storno- und Umbuchungsrecht ein. Alle anderen Regionen sind davon jedoch ausgenommen. Istanbul gilt seit dem Beginn der Luftangriffe der türkischen Regierung auf Stellungen der PKK als mögliches Ziel für Vergeltungsschläge der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei. Das Deutsche Auswärtige Amt hat seinen Reisehinweis Ende Juli entsprechend aktualisiert.
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