Montenegro: Pessimistische Prognosen rev... Plus Artikel
 
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Pessimistische Prognosen revidiert

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Das laufende Jahr für den Tourismus im kleinen Adria-Staat dürfte wesentlich besser ausfallen, als zuvor erwartet. 

Laut jüngsten Angaben des Fremdenverkehrsministers Goran Djurovic, auf welche sich am Dienstag Medien in Podgorica berufen, würden die Tourismuseinnahmen seit Jahresbeginn bereits um 86 % höher liegen als im Vorjahr bzw. bei 96 % des Niveaus aus dem Rekordjahr 2019.

Im Jahr 2019 konnte der Adria-Staat Tourismuseinnahmen in der Höhe von rund 1,1 Milliarden Euro lukrieren. Touristen aus Russland stellten damals laut Amtsangaben knapp 25 % aller ausländischen Touristen, gefolgt von jenen aus Serbien mit gut 21 %. Im Vorjahr lagen die Tourismuseinnahmen im Adria-Staat infolge der Coronakrise dagegen bei nur gut 700 Mio. Euro.

Die montenegrinischen Behörden rechnen heuer offensichtlich nicht mit russischen Touristen, dafür aber vor allem mit jenen aus den Nachbarstaaten, allen voran Serbien und Bosnien-Herzegowina. Diese genießen in Montenegro allerdings seit Jahren den Ruf der Tomatentouristen, also jener Touristengruppe, die eher sparsam ihre Urlaubsausgaben plant. Tourismus ist eine der wichtigsten Einnahmequellen Montenegros.

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