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Kopenhagen ist "Radl-Stadt 2015"

(c) Wikimedia Commons CC BY-SA 3.0
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Nach zwei zweiten Plätzen in den Jahren 2013 und 2014 konnte die dänische Hauptstadt jetzt erstmals Amsterdam von Platz eins verdrängen und den Platz mit der holländischen Radcity tauschen.

Laut „Copenhagenize Index“ hat die Metropole am Øresund in den vergangenen Jahren die größten Fortschritte bei der individuellen Mobilität mit dem Zweirad gemacht. Dazu gehört vor allem der Bau von gleich drei Fahrradbrücken über den Hafen: Die auch architektonisch sehenswerten Fahrrad-Hafenspangen Trangravsbroen, Proviantbroen und die bekannte „Fahrradschlange“ (dän. Cykelslangen) genannte Brücke zwischen den Stadtteilen Vesterbro mit dem Shoppingcenter Fisketorvet und dem Viertel Islands Brygge auf der gegenüberliegenden Hafenseite. Die Route wird täglich von mehr als 12.000 Radfahrern genutzt. Weitere vier innerstädtische Fahrradbrücken sind in Kopenhagen bereits in Planung. Auf den weiteren Plätzen der 20 fahrradfreundlichsten Städte der Welt folgen laut „The Copenhagenize 2015 Index“ Utrecht, Straßburg und Eindhoven. Ziel der Kommune Kopenhagen ist es, dass spätestens im Jahr 2025 die Hälfte aller städtischen Wege zur Arbeitsplatz, Schule oder Ausbildungsplatz mit dem Rad zurückgelegt werden. Beachtung in diesem Zusammenhang fanden weltweit besonders die zwei so genannten Superradwege, die als autofreie Trassen Kopenhagens Vorstädte mit der Altstadt verbinden. Weitere neun „Supercykelstier“ sollen in den nächsten Jahren folgen. Informationen unter: www.visitcopenhagen.com
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