China: Einreise wird deutlich gelockert Plus Artikel
 
China

Einreise wird deutlich gelockert

aphotostory - stock.adobe.com

Die kommunistische Volksrepublik macht einen weiteren Schritt in Richtung Grenzöffnung: Nach der deutlichen Verkürzung der Quarantäne ist nun auch das bislang geforderte behördliche Einladungsschreiben hinfällig.

In vergleichsweise großen Schritten geht nun auch China auf eine Grenzöffnung zu: Innerhalb weniger Tage wurden nun bereits mehrere der zwei Jahre lang gültigen coronabedingten Einreisebeschränkungen gelockert oder sogar gestrichen. Ob Peking damit von der bisherigen strikten Null-Covid-Politik abrückt, lässt sich noch nicht beurteilen.

Wie berichtet hat das Land gerade erst die bislang zwei bis drei Wochen dauernde verpflichtende Quarantäne in einem vom Staat bestimmten Quarantäne-Hotel auf nur noch sieben Tage zusammengestrichen. Auch die anschließend Isolation am Zielort beträgt statt sieben nun nur noch drei Tage.

Jetzt folgen weitere Schritte. So kann nach Auskunft von Visumpoint die Visakategorie "M" für Geschäftsreisen und Montage-Einsätze ab sofort ohne die sogenannte PU-Einladung beantragt werden. Dieses ministerielle beziehungsweise behördliche Schreiben war zwei Jahre lang obligatorisch. Es konnte nur über den Geschäftspartner vor Ort beantragt werden.

"Mit dem Wegfall dieser Regelung dürfte vielen Unternehmen erheblicher Mehraufwand erspart bleiben", schreibt der Berliner Visumdienstleister. Touristische Reisen nach China sind jedoch weiterhin nicht möglich.

Erleichterungen für Geschäftsreisende gibt es aber auch an zwei weiteren Stellen: Statt wie bisher drei Corona-Tests vor Abreise werden nun nur noch zwei PCR-Tests benötigt. Auch von der bislang geltenden Verpflichtung, dass ausschließend Direktflüge ab Frankfurt benutzt werden dürfen, steht in der aktuellen Verordnung nichts mehr drin.

Weiterhin erforderlich für das Visum ist die vollständige Corona-Impfung. Die Visa gelten für eine einmalige Einreise und sind ab Ausstellung für 90 Tage gültig.

Die Streichung der PU-Einladung gilt laut Visumpopint zudem für S-Visa und Q-Visa (Besuch von nahen Verwandten mit Aufenthaltstitel) sowie Z-Visa (Arbeitsvisa für eine Anstellung bei chinesischen Unternehmen). Bertroffen sind ferner auch Visa der Kategorie F (Austausch im Bereich Wissenschaft und Kultur).

Dieser Artikel erschien zuerst auf fvw.de

stats