Besuchermagnet Martiniloben: Weintourism... Plus Artikel
 
Besuchermagnet Martiniloben

Weintourismus-Strategie geht auf

Tourismusverband Nordburgenland - Leidenfrostova

Rund 40.000 Gäste besuchten die offenen Weinkeller rund um den Neusiedler See während des diesjährigen Martinilobens. Für Landeshauptmann Hans Peter Doskozil war das Event aus touristischer Sicht ein voller Erfolg.

„Es freut mich, dass auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten die Menschen im Burgenland gerne zusammenkommen, um Feste zu feiern und den jungen Wein erstmals zu kosten. Gerade jetzt ist es auch notwendig, in unser touristisches Angebot zu investieren und dieses auszubauen, um Arbeitsplätze im Tourismus, Weinbau und Gastronomie zu sichern und somit Wertschöpfung im Land zu generieren. Das Land Burgenland tut einiges dafür, um der Teuerung entgegen zu wirken, und diejenigen, die besonders betroffen sind, zu unterstützen“, so Doskozil.


Im Burgenland habe man deshalb einige Schritte gesetzt, um die Saison zu verlängern, wie Didi Tunkel, Geschäftsführer der Burgenland Tourismus GmbH, ergänzt. „So haben wir heuer erstmals die vielen weinkulinarischen Veranstaltungen der drei Regionen für die Betriebe gesammelt und unter dem Titel „Event-Schmankerl“ österreichweit beworben. Das Martiniloben rund um den Landesfeiertag hat sich super etabliert und ist ein starker Besuchermagnet: Gemeinsam mit den Winzerinnen und Winzern ist es gelungen, aus einem alten burgenländischen Brauch ein hervorragend organisiertes touristisches Event zu machen, wegen dem viele Besucherinnen und Besucher extra in die Region kommen und im November hier übernachten.“

Erstmals stellte man für die Gäste auch Shuttlebusse zur Verfügung, die zwischen den Kellern und Orten unterwegs waren. Laut einer Blitzumfrage bei den Beherbergungsbetrieben sorgte das für zusätzliches Interesse an Nächtigungen.

Herbert Oschep, Obmann von Weintourismus Burgenland, fasst zusammen: „Es hat sich beim Martiniloben erneut gezeigt, welchen Boom der Weintourismus gerade erfährt. Es steckt immens viel Potenzial in der burgenlandtypischen Verbindung von Wein, Kulinarik und Tourismus. Wir sind im Burgenland mit unserer Strategie auf dem richtigen Weg.“

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