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Afrika

Reisebranche im Aufwind

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Der afrikanische Kontinent bietet sich teilweise für Safaris an.
Der afrikanische Kontinent bietet sich teilweise für Safaris an.

Das WTTC geht davon aus, dass in den kommenden zehn Jahren in der afrikanischen Reisebranche 14 Mio. zusätzlicher Jobs entstehen werden.

Aus dem jüngsten Economic Impact Report (EIR) des World Travel & Tourism Council (WTTC) geht hervor, dass in den kommenden zehn Jahren etwa 14 Mio. Jobs in der Tourismus- und Reisebranche entstehen sollen. Das WTTC geht von jährlich 1,4 Mio. zusätzlichen Jobs aus.

Der Beitrag des Sektors zum BIP soll bis Ende 2022 um gut 20 Prozent auf 144 Mrd. US-Dollar wachsen, was 5,1 % des gesamten wirtschaftlichen BIP entspricht, während die Beschäftigung in dieser Branche in diesem Jahr um 3,1 % auf fast 22 Mio. Arbeitsplätze steigen soll.

"Afrika wird in den nächsten Jahren eine deutliche Erholung erleben, und mit Blick auf die nächsten zehn Jahre könnte der Sektor fast 14 Millionen Arbeitsplätze schaffen", bestätigt Julia Simpson, Präsidentin und CEO des WTTC.

Im vergangenen Jahr sei die Erholung jedoch erheblich von Omikron beeinträchtigt worden. Viele Länder hätten strenge und "ungerechtfertigte" Reisebeschränkungen in afrikanische Länder verhängt.

Vor der Pandemie betrug der Beitrag der Reisebranche zum BIP Afrikas 6,8 %, was einer Summe von 182,4 Mrd. US-Dollar gleichkam. Dieser Anteil fiel im Jahr 2020 auf 3,89 % (96,5 Mrd. US-Dollar). Im Folgejahr stieg dieser Anteil im Jahresvergleich auf 23,5 % (119,0 Mrd. US-Dollar).

Dieser Artikel erschien zuerst auf fvw.de

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