A3M: Wo Hitzewellen besonders häufig au... Plus Artikel
 
A3M

Wo Hitzewellen besonders häufig auftreten

Quelle Google Maps / A3M
Hitzewellen in den vergangenen 5 Jahren weltweit
Hitzewellen in den vergangenen 5 Jahren weltweit

Werte jenseits der 40 Grad-Marke, da fühlt sich niemand mehr wohl: Anlässlich der aktuellen Hitzewelle verdeutlicht Krisenexperte A3M das Auftreten von Extremtemperaturen anhand einer Welt- und Europakarte.

Die aktuelle Hitzewelle hält große Teile Europas in Atem. Selbst in der sonst eher milden Bretagne stieg das Thermometer auf 40 Grad. Und auch Schottland erlebte kürzlich bereits ungewöhnliche 31 Grad. Das auf Krisenfrühwarnung spezialisierte Unternehmen A3M aus Tübingen in Deutschland hat die Hitzewellen der vergangenen fünf Jahre analysiert und eine anschauliche Karte für die Welt sowie für Europa dazu erstellt. Es zeigt sich: Lokale Extrem-Hitzephasen sind in erster Linie ein Phänomen der Nordhalbkugel. Im Frühling hatten besonders hohe Temperaturen zum Beispiel Nordindien und Pakistan beschäftigt. Dieses Phänomen tritt dort immer wieder auf, jedoch wie es scheint oftmals früher als in der Vergangenheit. 
 
Neben dem indischen Subkontinent treffen Wellen immer wieder auf Nord- und Mitteleuropa sowie auf die Mitte und den Südwesten der USA. Ungewöhnlich war im vergangenen Jahr eine Hitzeperiode im Nordwesten der USA sowie im Westen Kanadas. Eher selten kommen Phasen in China sowie in Japan vor. Für Südamerika registrierte das Unternehmen in den letzten fünf Jahren überhaupt kein Ereignis mit Temperaturen, die für die jeweilige Region extrem waren. Auch weite Teile Osteuropas, darunter Polen oder die Ukraine, sowie ganz Skandinavien bleiben in aller Regel von Extremwerten dieser Art verschont. Dass das Unternehmen nun auch eine Hitzewelle rund um London im System verzeichnet, ist ein Novum. Dies kam in den vergangenen fünf Jahren kein einziges Mal in dieser Form vor. 
stats