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5 Experten-Tipps

So klappt es mit dem Verkauf von Luxusreisen

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Luxusreisen liegen im Trend.
Luxusreisen liegen im Trend.

Luxusreisen erleben nach der Pandemie einen Aufschwung. Mit diesen 5 Experten-Tipps können Reisebüros in den Verkauf einsteigen.

Abgeschiedenheit ist Trend: Ob ein nachhaltiges Dschungel-Baumhaus auf Bali oder ein privates Over Water Resort auf den Malediven, die Sehnsucht nach außergewöhnlichen Reiseerlebnissen ist in Pandemiezeiten gewachsen. Nicht zuletzt das Luxussegment zeigt sich dabei weniger beeindruckt von steigenden Energie- und Inflationskosten.

"Da ist viel mehr Potenzial draußen, als wir aktuell umsetzen können", erklärt Astrid Oberhummer von der PR-Agentur Lobster Experience. Gemeinsam mit Diana Geithe von Das Reisekonzept in Rellingen und Till Brunecker vom Anbieter Edeltravel gab die Expertin beim Wissenstag Luxus auf der fvw|TravelTalk-Community-Plattform Counter Place wissenswerte Tipps zum Einstieg in den lukrativen Verkauf von Luxusreisen.

1. Netzwerken ist das A und O

Vor allem für Neulinge ist der Austausch innerhalb der Luxusbranche sehr wichtig. Dafür sollte primär das Gespräch mit erfahrenen Veranstaltern und Repräsentanten gesucht werden. Neben bekannten und etablierten Marken wie Windrose, Airtours oder Select Luxury Travel kann auch der Austausch mit kleineren Spezialisten hilfreich sein.

2. Selbst reisen

Was man mit eigenen Augen gesehen hat, lässt sich besser verkaufen. Deshalb empfehlen die Luxusprofis, alle Hotel- und Veranstaltungseinladungen anzunehmen. Denn wie Geithe betont: "Man muss die Hotels und Länder gesehen haben, um zu wissen, welche Destination für welchen Kunden geeignet ist." Insbesondere Luxuskunden hegen oft sehr individuelle und genaue Erwartungen. Auch Brunecker kann das bestätigen: "Für jeden Premiumverkäufer ist es daher maximal wichtig, unterwegs zu sein und die Netzwerkveranstaltungen zu nutzen." Sein Unternehmen hat er zu diesem Zweck hybrid aufgestellt. Das bedeutet: Die Mitarbeiter im Verkaufs- und im Produktteam von Edeltravel können "von überall auf der Welt arbeiten".

3. Übung macht den Meister

Um sich tiefere Produktkenntnisse im Luxussegment anzueignen und stets auf dem aktuellen Stand zu bleiben, sollten Counter-Kräfte "gezielt in alle Medien schauen, sich weiterbilden und viel lesen". Neugier ist in der Luxusreisebranche unerlässlich, denn die Bedürfnisse von Premiumkunden sind nicht nur individuell, sondern verändern sich auch ständig.

4. Ständig erreichbar sein

Kunden, die ihr Geld in hochwertige Produkte investieren, haben meist auch hohe Erwartungen. Dazu gehört auch die Forderung nach Flexibilität und schneller Hilfe in der Destination. Die Digitalisierung macht das möglich. Dank einer breiten Auswahl an Messenger-Diensten wie WhatsApp oder iMessage lassen sich hohe Roaming-Kosten und teure Auslandstelefonie vermeiden. Lobster Experience etwa nutzt im Ausland Voiceover IP, damit lässt sich über Rechnernetze telefonieren. Auch virtuelle SIM-Karten sind ein Geheimtipp unter den Experten.

5. Kundenbedürfnisse kennen

Luxuskunden sind anspruchsvoll. Verkäufer im gehobenen Segment sollten daher die individuellen Bedürfnisse und Vorlieben jedes einzelnen Reisenden kennen. Mit kleinen Aufmerksamkeiten lässt sich das Reiseerlebnis noch außergewöhnlicher gestalten, und bestehende Erwartungen werden übertroffen.



Dieser Text erschien zuerst auf www.fvw.de.

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