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Lufthansa spricht mit großen Reisebüros …

Jens Bischof
Jens Bischof

… und wo bleiben die Kleinen? Laut einem aktuellen fvw-Interview mit Lufthansa-Vertriebsvorstand Jens Bischof, sollen Gespräche mit Reisebüro-Partnern und Großkunden mit hohem Buchungsvolumen stattfinden, denen Alternativen zur Distribution Cost Charge (DCC) angeboten werden sollen.

Man müsse zunächst ganz klar zwischen großen und kleinen Vertriebspartnern unterscheiden, nur bei Großabnehmern werde Lufthansa prüfen, „ob wir weitere Direktanschluss-Möglichkeiten bieten können, die ihren Anforderungen besser entsprechen als die Agenten-Site“, so Bischof. Die Mehrheit der Büros wird demnach mit der Agent-Website der Lufthansa-Group vorlieb nehmen müssen, heißt es doch ab September ein Entgelt von 16 Euro pro Ticket für Buchungen über die Globalen Distributionssysteme (GDS) zu entrichten. Einzelbüros und kleineren Unternehmen wird der Verkauf dadurch weiter nicht erleichtert, vielmehr macht diese Vorgehensweise die eklatante Wettbewerbsverzerrung deutlich. Und den Wünschen seitens der Reisebüros, die LHGroup-agent.com zu optimieren, wolle Bischof nur in den Bereichen Buchung, Umbuchung und Stornierung nachkommen.
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