Markt |  Montag, 11.06.2018

Regionalität bei Lebensmittel bleibt ein heißes Thema

Konsumenten sehnen sich mehr und mehr nach regionalen Produkten. Der Lebensmittelhersteller Spitz und Marketagent.com nahmen den regionalen Konsum in Oberösterreich unter die Lupe und befragten im Frühsommer 2018 rund 500 Personen aus dem Bundesland, was bei ihnen auf den Teller kommt, ob und welche regionalen Erzeugnisse sie erwerben und welche Motive sie hierfür haben.

© Werner Harrer

Präsentation der Studie mit (v. l.) Wolfgang Brunner (Gastronom Gasthof Zum goldenen Schiff/Enns), Maximilian Hiegelsberger (Landesrat und Landwirt) und Walter Scherb Junior (Mitglied der Geschäftsführung Spitz).

Für die Oberösterreicher ist guter Geschmack das wichtigste Kriterium beim Kauf von Lebensmitteln – dies gaben 76,7 % der Befragten an. Auf Platz 2 und 3 rangieren die Eigenschaften „Qualität“ (70,9 %) und „Gesundheit“ (46,2 %), gefolgt von einem „angemessenen Preis“ (43,1 %) auf dem vierten Platz. Auf der fünften Position liegt dann bereits die Herkunft aus der Region, die von 38,5 % der Probanden besonders hervorgehoben wird. Dabei zeigt sich auch: je älter die Befragten sind, desto wichtiger ist ihnen dieser Aspekt.

Herkunft vor allem bei Eiern wichtig

Insbesondere bei Eiern legt man im Bundesland ob der Enns großen Wert auf Regionalität (83 %). Auf dem zweiten Stockerlplatz jener Produktkategorien, bei denen Regionalität ein Muss ist, liegt Gemüse (80,2 %), gefolgt von Fleisch (76 %), Brot/Gebäck (74,7 %) und Obst (71,5 %). Walter Scherb Junior, Mitglied der Spitz-Geschäftsführung: „Die Gründe, Erzeugnisse aus der Region zu bevorzugen, sind vielfältig. Einem sehr großen Teil der Probanden geht es darum, regionale Produzenten zu unterstützen, aber auch die Qualität, das Wissen, wo die Produkte herkommen sowie Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit spielen eine wesentliche Rolle.“ 

Laut der Studie ist das Verhältnis zwischen regionalen und nicht-regionalen Lebensmitteln bei knapp der Hälfte der OberösterreicherInnen (49,9 %) ausgewogen, bei der zweiten Hälfte der Befragten (46,2 %) überwiegt der Anteil an regionalen Erzeugnissen sogar. Doch was bedeutet Regionalität überhaupt? Auch das wurde im Rahmen der Studie erforscht. 55,1 % der TeilnehmerInnen assoziieren Regionalität mit der Produktion im gleichen Bundesland, gefolgt von der Produktion im Umkreis des eigenen Wohnorts (44,9 %) und der Produktion im gleichen Land (35 %).

Großteil wünscht sich mehr regionale Lebensmittel

Mit Regionalität alleine ist es jedoch nicht getan und so gibt es einige Gründe, die die befragten Personen davon abhalten, regionale Erzeugnisse in den Einkaufswagen zu legen. Für 53,4 % ist es der Preis, der unter anderem gegen einen Kauf sprechen kann. „Viele Hersteller, aber auch der Handel und die Gastronomie haben erkannt, dass sie aus dem wachsenden Bedürfnis nach regionalen Produkten einen Wettbewerbsvorteil ziehen können. Zurecht, denn: 85,6 Prozent der befragten Oberösterreicher wünschen sich mehr regionale Lebensmittel im Supermarkt und legen großen Wert auf die Herkunft der von ihnen konsumierten Produkte“, fasst Scherb zusammen.

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