Markt |  Montag, 11.06.2018

Ist der Boden gesund, schmeckt das Bier

Stiegl präsentiert gemeinsam mit Gerstenbauern und renommierten Wissenschaftlern ein zukunftsweisendes Bodengesundheitsprojekt.

© www.neumayr.cc/Stiegl

Stiegl hat ein langfristiges innovatives Bodengesundheitsprojekt gemeinsam mit den Bauern der Erzeugergemeinschaft Zistersdorf (EGZ) ins Leben gerufen. Im Bild (v. l.): Stiegl-Eigentümer Heinrich Dieter und Alessandra Kiener mit Stiegl-Chefbraumeister Christian Pöpperl.

Seit einiger Zeit widmet sich die Privatbrauerei Stiegl intensiv dem Thema „Bodengesundheit“. Die in den vergangenen Jahren gewonnenen Erkenntnisse lässt die Brauerei nun in ein groß angelegtes, mit zehn Jahren langfristiges Bodengesundheitsprojekt einfließen.

„Wir machen damit einen Schritt ins Große“, formuliert es Stiegl-Chefbraumeister Christian Pöpperl und ergänzt, dass man so die auf Gut Wildshut gewonnenen Erkenntnisse mit den Braugerstenbauern der Erzeugergemeinschaft Zistersdorf im niederösterreichischen Weinviertel gemeinsam weiterentwickle. „Als wir vor zehn Jahren unsere Zusammenarbeit begannen, schauten wir uns an, welche Kulturen und Sorten am besten ins Weinviertel passen – zum Beispiel auch der Anbau der Wintergerste. Jetzt gehen wir den zweiten Schritt, indem wir ein Projekt zur Bodengesundheit starten. Ziel ist es, die Gesundheit und Fruchtbarkeit des Bodens sowie das Leben im Boden zu verbessern, die Artenvielfalt innerhalb und oberhalb des Bodens zu erhöhen und wenn möglich, das für das Klima so schädliche CO2 langfristig im Boden zu binden“, so Pöpperl weiter.

Enkeltaugliches Bodengesundheitsprojekt gestartet

Mittlerweile bezieht Stiegl mehr als die Hälfte der Braugerste aus nachhaltigem Anbau direkt von den 300 EGZ-Bauern, denn diese produzieren ihre gesamte Braugerste nachhaltig. Der Startschuss für das zukunftsweisende Bodengesundheitsprojekt erfolgte bereits 2017 gemeinsam mit 71 EGZ-Bauern auf einer Fläche von 1068 ha. „Neu ist daran, dass wir mit hochmodernen Satellitendaten die Bodenzonen ermittelt und entsprechend ihrer Beschaffenheit eingeteilt haben“, erklärt Biologe und Erdwissenschaftler Konrad Steiner.

Mit regelmäßigen Laboranalysen soll nun die Gesundung des Bodens über den Projektverlauf gezeigt werden. „Wir gehen von einer erhöhten CO2-Bindung im Boden aus und wollen das fundiert belegen“, formuliert Stiegl-Chefbraumeister Christian Pöpperl das langfristige Ziel des Projektes. Das bis 2027 angelegte Bodengesundheitsprojekt bringt noch viele weitere Vorteile, zum Beispiel die Erhöhung des Humusgehalts im Boden, weniger Emissionen von klimaschädlichem Lachgas, die Erhöhung der Bodenfruchtbarkeit und der Artenvielfalt und auch die Verminderung der Bodenerosionen. 

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