Krisenhilfen: Hotels haben beim Energiek... Plus Artikel
 
Krisenhilfen

Hotels haben beim Energiekostenzuschuss 2 Nachteile

eggeeggjiew - stock.adobe.com

Die Hoteliervereinigung fordert eine Anpassung bei den Regeln rund um den Energiekostenzuschuss 2. Denn es gebe eine Benachteiligung für Branchen, die vom Corona-Lockdown besonders hart betroffen waren.

Ausgerechnet der Verbrauch im Dauerlockdown-Jahr 2021 gilt als Obergrenze beim Energiekostenzuschuss 2, die ÖHV fodert deshalb eine Ausnahme-Regel. "Unsere Hotels haben von Jänner bis Mai 2021 kaum Energie verbraucht. Diese niedrigen Mengen als Obergrenze für den Energiekostenzuschuss würden dazu führen, dass ein Lockdown dieselbe Branche zweimal benachteiligt“, so ÖHV-Präsident Walter Veit in einer Presseaussendung.

Hintergrund ist die Mitteilung der EU-Kommission zum "Befristeten Krisenrahmen für staatliche Beihilfen zur Stützung der Wirtschaft infolge der Aggression Russlands gegen die Ukraine", dass sie Förderungen für Kosten für bis zu 70 % des Energieverbrauchs im Jahr 2021 ohne Weiteres genehmigt. "Was nicht heißt, dass keine Abweichungen möglich sind. Sie müssen gut begründet sein. Das wären sie in dem Fall", so Veit. Veit schlägt vor, dass Unternehmen, die 2021 mit Betretungsverboten belegt waren, das Vorkrisenjahr 2019 als Referenzjahr für den Energieverbrauch heranziehen können. Die Regierung solle sich mit der EU-Kommission darüber verständigen, dass das genehmigt wird.

stats