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Gastkommentar

Das Gerede von der Pleitewelle

Prodinger Tourismusberatung

Vorsicht vor dem Gebrauch des P-Wortes! „Pleitewelle“ alleine ist schon ein sehr starker Narrativ, den man keinesfalls bedienen sollte. Denn ein jedes Pleiten-Gerede erzeugt Verunsicherung. Aussagen dieser Art verunsichern nur unnötig unsere Gäste, aber natürlich auch die Zulieferer und nicht zuletzt unsere Beschäftigten. Denn wer will schon in einem Pleite-Land Urlaub machen? Wer möchte in einer Pleite-Branche arbeiten oder diesen Betrieben noch etwas liefern? Steht der heimische Tourismus also vor einer Pleitewelle?

Gewiss, die allgemeine Situation ist alles andere als einfach … Auch andere Alpenländer finden sich in einer ähnlichen Lage wieder, liefern aber nicht diese Schlagzeilen. Formulieren auch wir es eine Stufe weniger dramatisch und setzen alle Kraft in die Umsetzung konkreter Anregungen und Ideen, um aus der Situation das Bestmögliche zu machen. Setzen wir daher weiter auf positive Signale (ansonsten wirkt es nach Resignation).

„Pleitewelle“ und andere vollmundige Begriffe schaden unserem Image.

Schon einmal, in den 80er Jahren, gab es eine ähnliche Situation. Der heimische Tourismus wurde regelrecht krankgeredet. Aber er erwies sich als stärker. Es folgte eine lange Reihe höchst erfolgreicher Jahre. Lernen wir daraus!

»Setzen wir alle Kraft in die Umsetzung konkreter Anregungen und Ideen, um aus der Situation das Bestmögliche zu machen.«

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