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Strammes Q1 freut Do&Co

Bild: doco.com
Die größeren Herausforderung liegen im Recruiting-Bereich.
Die größeren Herausforderung liegen im Recruiting-Bereich.

Das Cateringunternehmen Do&Co hat seine Erholung von den Auswirkungen der Coronapandemie im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2022/23 fortgesetzt.

Eine gute Nachfrage bescherte dem Unternehmen mit 288,31 Mio. Euro das umsatzstärkste Quartal der Unternehmensgeschichte, nach 102,84 Mio. Euro in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Der Gewinn kletterte um 54 Prozent auf 3,35 Mio. Euro. Belastend wirkte hingegen die Abwertung der türkischen Lira, teilte das Unternehmen mit.

Das Ergebnis sei im ersten Quartal stark durch die Anwendung der Regelung „Rechnungslegung in Hochinflationsländern“ der internationalen Rechnungslegungsstandards (IAS 29) auf die Abschlüsse der türkischen Tochtergesellschaft geprägt gewesen, schrieb das Unternehmen. Die Abwertung der türkischen Lira gegenüber dem Euro im Vergleich zum ersten Quartal des vergangenen Geschäftsjahres habe sich negativ auf das Ergebnis ausgewirkt.

Der Caterer profitierte den Angaben zufolge von einer starken Nachfrage in allen Unternehmensbereichen, vor allem bei Großevents. Die Aufhebung der Coronamaßnahmen in den meisten Ländern führe dazu, dass große Sport- und Kulturveranstaltungen wieder wie vor der Pandemie stattfinden. Das Cateringunternehmen habe im 1. Quartal unter anderem einen mehrjährigen Vertrag mit der Rennserie Formel 1 in Miami unterzeichnet.

Auch operativ schlug sich die gute Geschäftslage nieder. Das Betriebsergebnis (EBIT) legte mit 14,83 Mio. Euro um 54 Prozent zu, das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) erreichte 29,16 Mio. Euro, nach 22,26 Mio. im Vergleichsquartal des Vorjahres. Einen konkreten Ausblick wagte das Unternehmen jedoch nicht.

Der Personalstand erhöhte sich von 7.496 im Q1 des Vorjahres auf 10.449 im laufenden Geschäftsjahr. Dennoch stelle die Personalfindung eine große Herausforderung für das Unternehmen da. Neue Arbeitszeitmodelle und an die Wünsche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angepasste Rahmenbedingungen hätten jedoch bereits erste Erfolge gezeigt.

(red)

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