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Konkursverfahren über die „Ganslern Alm"

Axel Bueckert - stock.adobe.com

Nach der Insolvenz der Schuldnerin 2019 und der Fortführung des Betriebs kommt nun das vorläufige Aus über die letzte Hütte auf der Abfahrt des Hahnenkamms in Kitzbühel.

Wie der Alpenländische Kreditorenverband informiert, wird über das Vermögen der Zweigniederlassung der Ganslern Betriebsgesellschaft mbH mit Sitz in München beim Landesgericht Innsbruck ein Konkursverfahren eröffnet wurde.

Da die „Ganslern Alm“ bereits 2019 insolvent war, handelt es sich um ein sogenanntes wiederaufgelebtes Verfahren. Damals wurde das Verfahren nach Annahme und Bestätigung des Sanierungsplanes aufgehoben. Vom Sanierungsplan mit einer Gesamtquote von 100 Prozent konnten 80 Prozent nicht mehr finanziert werden. Somit leben die Forderungen der damaligen Gläubiger mit 80 Prozent wieder auf.

Die aktuellen Vermögensverhältnisse müssen im Zuge des Verfahrens erst überprüft werden. Von der nunmehrigen Insolvenz sind ca. 36 Gläubiger mit Gesamtforderungen in noch festzustellender Höhe betroffen. Das vorhandene Vermögen wird nun inventarisiert und geschätzt. Ob eine Fortführung des Unternehmens angestrebt wird, ist derzeit nicht bekannt. Die Anmeldefrist für Forderungen ist mit 8. November festgelegt. Insolvenzverwalter ist Gerhard Endstrasser, Rechtsanwalt in Kitzbühel. 

(Red)

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