Geschäftsjahr 22: Kastner bügelt Corona-... Plus Artikel
 
Geschäftsjahr 22

Kastner bügelt Corona-Delle aus und wächst stark

Kastner
Die Kastner Geschäftsführer rund um KR Christof Kastner freuen sich über das Rekordjahr 2022. V.l.n.r.: Rainer Neuwirth MA, Andreas Blauensteiner MBA, KR Christof Kastner, Prok. Alfred Hackl und Mag. Herwig Gruber.
Die Kastner Geschäftsführer rund um KR Christof Kastner freuen sich über das Rekordjahr 2022. V.l.n.r.: Rainer Neuwirth MA, Andreas Blauensteiner MBA, KR Christof Kastner, Prok. Alfred Hackl und Mag. Herwig Gruber.

Der österreichweit distribuierte Großhändler aus dem Waldviertel lässt die Corona-Folgen hinter sich und erzielte mit einem Wachstum von über 17 Prozent einen Rekordumsatz.

Kastner erzielte trotz herausfordernder Rahmenbedingungen im Jahr 2022 einen Umsatzrekord von 268 Millionen Euro. Der Waldviertler Lebensmittelgroßhändler erwirtschaftete damit ein Umsatzplus von 17,5 Prozent. Höhepunkt des Jahres bezeichnet der C+C-Händler die Übernahme des AGM in Wolfsberg, was den Waldviertlern somit den ersehnten Expansionsschritt nach Kärnten eröffnete und Kastner den achten Abholmarkt bescherte.


Besonders positiv entwickelte sich das mit Abstand stärkste Standbein von Kastner, die Gastroschiene mit den acht Abholmärkten und dem Gastrodienst, unter dem die Zustellung von Waren an Gastronomen subsummiert ist. Die Zustellung legte alleine um fast 50 Prozent (47,44 %) zu, während das Volumen der Abholmärkte um 28,7 Prozent wuchs. Gesamt wuchs diese Sparte um fast 40 Prozent (39,88 %). Die Subsparte „Biogast“ legte um ein Prozent auf 60 Millionen Euro zu. Lediglich die Belieferung von Nah & Frisch-Märkten büßte etwas ein und verzeichnete ein Minus von 3,4 Prozent. Die Nah & Frisch-Eigenfilialen sowie der Online-Handel „myProduct“ konnten ein Plus von 1,5 Prozent erzielen.

Neben Wolfsberg ist auch am Stammsitz in Zwettl Expansion angesagt. Nach dem weiteren Zukauf eines rund 15.000 Quadratmeter großen Nachbargrundstücks stehen nunmehr rund 26.000 Quadratmeter zur Erweiterung des Zentrallagers in Zwettl zur Verfügung. Damit kann die Detailplanung für die Lagererweiterung in Angriff genommen werden. Geplant ist eine Vervierfachung der Kapazität von derzeit 10.000 auf 40.000 Quadratmeter.

Bei den Abholmärkten standen und stehen Erneuerungen der beiden Wiener Outlets auf dem Programm. In Wien Nord erfolgte bereits die erste Bauetappe mit einem Investitionsvolumen von rund einer Million Euro. Die Frischeabteilung inkl. der Kühltechnik wurde modernisiert. Weiters geplant ist eine Erweiterung der Logistikflächen, der Umbau des Abholmarktes sowie eine Vergrößerung des Büros mit einem Investitionsvolumen von über acht Millionen. Am Standort Wien Süd wird 2023 ebenfalls mit dem Umbau des Frischebereiches begonnen. Hier ist ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund von fünf Millionen Euro geplant.

Positiv überrascht zeigte sich Geschäftsführer Christof Kastner über die wieder angelaufene Messepräsenz seines Unternehmens. Der Lebensmittelgroßhändler war zurück auf der „Alles für den Gast“-Messe im Messezentrum Salzburg war trotz kleinerem Messestand mit der Frequenz zufrieden. Erstmals vertreten waren die Waldviertler auf der FAFGA in Innsbruck. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher ließen sich vom Geschirr&Co Fachsortiment inspirieren und begrüßten den Auftritt eines neuen Anbieters.

stats