LEO GRAND: Bunte Vielfalt mitten in Wie... Plus Artikel
 
LEO GRAND

Bunte Vielfalt mitten in Wien

Das neue „LEO GRAND“ in der Wiener Innenstadt wird mit dem „DOTS AT THE LEO GRAND“ um international avantgardistische Asia-Cuisine erweitert. Die Pforten des Hotels öffnen sich sowohl für Gäste aus aller Welt als auch für Wiener Feinschmecker.

Bunte Vielfalt mitten in Wien

Fast schon unauffällig ist der Eingang des neuen 5-Sterne-Superior-Luxushotels in unmittelbarer Nähe des Stephansdoms, verbirgt sich doch dahinter elegantes Design und freche Extravaganz. Die Rezeption, ein kleines, gemütliches Zimmer mit Tier- und Pflanzenmotiven an den Wänden, lässt nur kurz innehalten, denn durch eine Doppeltür lässt sich schon der beeindruckende Innenhof erspähen. Aber dazu später mehr.

Neue Adresse in der Wiener Innenstadt

Neun Jahre befand sich das Gebäude mit der Hausnummer 1 am ehemaligen Marktplatz in Planung und Bau, was nicht überrascht, steht die barocke Immobilie doch unter Denkmalschutz. Das hinderte die Stadt Wien aber nicht daran, sie als Wohnhaus zu nutzen und dann jahrelang leer stehen zu lassen, bis sich ein Käufer fand. Was mit der Unternehmensgruppe LENIKUS auch geschah. So entstanden 76 Zimmer und Suiten für dessen einzigartiges Design Gabriele Lenikus verantwortlich zeichnet und ein Boutiquehotel, das nicht nur internationale Gäste beglücken möchte, sondern auch für die Wiener:innen selbst gestaltet wurde.

Hoteldirektorin bei Lenikus Hotels, Isabella Wexberg, konnte dabei die Bauarbeiten live mitverfolgen. „Das ist selten. Normalerweise lernt man sein Hotel erst wenige Wochen vor Eröffnung kennen. Hier bin ich quasi mit hineingewachsen und weiß, warum etwas auf eine bestimmte Art und Weise gestaltet wurde und warum nicht. Das hilft auch bei der Mitarbeiterschulung.“ Denn aufgrund des Denkmalschutzes waren viele Meetings mit den zuständigen Behörden notwendig, was oft zu Änderungen im Design und in der Planung führte. Zudem wurde das Hotel vollständig unterkellert, was so einige archäologische Funde zutage brachte. „Rund um den Stephansdom überrascht das nicht, aber natürlich hat das die Bauzeit nochmals verzögert“, erzählt Martin Lenikus, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Lenikus.

Nicht zuletzt bereiteten auch die Pawlatschen (Anm.: Laubengang im Innenhof) Kopfzerbrechen bei der Renovierung. „Die Holzfenster waren alle morsch und wurden natürlich aus isolationstechnischen Gründen ersetzt. Wir haben aber den typischen Wiener Charme der Pawlatschen erhalten können und sie bilden nun einen elementaren Bestandteil im Innenhof.“ Der übrigens mit einer einmaligen Zeltdach-Konstruktion völlig wetter- und winterfest ist. Gäste können so bei schönem Wetter unter freiem Himmel dinieren, bei Bedarf dichtet das Zelt innerhalb weniger Minuten den gesamten Innenhof ab.

Zum Petersplatz hin öffnet sich der großzügige Gastgarten in der neu geschaffenen Fußgängerzone in der Freisingergasse. Rund 70 Gäste finden in der ruhigen Straße mit imposanten Blick auf die Kirche Platz. Gäste genießen hier kühle Drinks, Frühstück, einen schnellen Business-Lunch oder ein entspanntes After Work. Der Meeting- und Eventsalon ist das Gegenstück zum kühlen Besprechungsraum und sorgt mit seinen farbenfrohen, tropisch inspirierten Wandtapeten für Wohlfühlatmosphäre, in der ein Vortrag gerne auch etwas länger dauern kann

Das ganze Haus überrascht zudem immer wieder mit stilistischen Akzenten und erinnert mit seinen freundlich-frechen Stilbrüchen an seinen Namensgeber Kaiser Leopold I., der historisch und kulturell Wien maßgeblich beeinflusste. Die ebenfalls nach ihm benannte Leopold-Suite erlaubt einen beeindruckenden Blick auf den ehemaligen Dachstuhl des Hauses sowie über die Dächer Wiens direkt auf den Stephansdom. Außerdem verleihen zahlreiche Kunstwerke aus den Kollektionen von Martin Ho, Geschäftsführer der DOTS GROUP, und Martin Lenikus dem Gebäude einen unverwechselbaren Charakter. Unter anderem sind derzeit Werke von Eva Schlegel, Constantin Luser, Irving Penn, Rudolf Polanszky oder Rita Nowak zu bewundern.

Gäste und Kulinarik aus aller Welt

Sosehr das Hotel auch durch seine versteckten Details und der interessanten Geschichte – die übrigens in einem eigenen Buch im Herbst erscheint (Infos dazu folgen) – zum Erkunden einlädt, der Haupttrubel spielt sich im Innenhof ab, der „lebendig und laut sein“ soll, wie sich Hoteldirektorin Isabella Wexberg wünscht. Das „LEO GRAND“ soll ein Ort der Begegnung und der Feiern werden, ein urbanes, multinationales Haus. In den Zimmern herrscht dennoch Ruhe, kleine Balkone erlauben aber einen Blick hinunter in den Innenhof, wie auf eine belebte Piazza. Bar, Restaurant, Lounge, Gastgarten und Salons bieten noch einmal privatere Bereiche.

Zentrum bleibt aber die Gastronomie, die zwischen französischer Finesse und asiatischer Cuisine angesiedelt ist. Das „DOTS AT THE LEO GRAND“, serviert internationale Küche auf hohem Niveau, getreu dem Motto „EAT.DRINK.DANCE.REPEAT“. Küchenchef Jeremy Ilian verwöhnt Feinschmecker beispielsweise mit von Hand gehackten Beef Tartar mit Sanddorn, der Wiener Interpretation des vietnamesischen Phos mit Kräuterpalatschinken, Hamachi Carpaccio mit Chili-Ponzu und Kaviar aus der „DOTS MANUFAKTUR“, Golden Chicken Karaage mit Dukkah und Amarillo-Mayonnaise, Xijiao Dim Sum mit Garnelen oder Signature Edamame mit scharfer Zitrone.

Das New York Strip kommt im Rossini-Style mit Gänseleber, schwarzer Trüffel, Erdäpfeln und Brokkoli, die Udon-Nudeln mit Champagner-Créme, Onsen-Ei, Mangold und Topinambur-Crisp. Das Wagyu Miyazaki beeindruckt mit Sardellen, eingelegten Gurken und Black Pepper Oyster Sauce. Wer gerne teilt, kann sich gemeinsam das mit Honig glacierte gebratene Hühnchen mit Sriracha-Aioli, Hot Szechuan Catfish mit Melanzani und Frühlingszwiebeln oder Côte de Bouef mit Sauce Béarnaise schmecken lassen.

Liebhaber der avantgardistischen DOTS-Kreationen kommen bei experimentellen Maki-, Sushi- und Nigiri-Kreationen auf ihre Kosten.

Zum Abschluss serviert Ilian Aprikosen-Dumpling, Erdbeersalat mit Kalamansi-Créme. Wer es etwas konservativer schätzt, lässt sich Schokoladenmousse oder die Auswahl regionaler Käsespezialitäten munden.

Für die Frühstückliebenden Wiener:innen beginnt der Tag mit The Titanic Glory“ (Ei im Glas mit Schnittlauch, Maldon und Schnittlauchöl, Schinken, Salami, Emmentaler, Jersey Camembert, Aufstrich, Schafsjogurth mit Marmelade, Buttercroissant, Handsemmel, Marmelade und Butter), „Aviator Delight“ (Ei im Glas mit Schnittlauch, Rohkost mit Kräuter-Landfrischkäse, Vollkornbrot), „Leo’s Egg Royale“ (Räucherlachs, pochiertes Ei, Rote-Rüben-Hollandaise, Rotkraut, Landfrischkäse, Vollkornbrot) oder „Once Upon a Time in Hanoi“ (Rühreier, Chilliwurst, Reis, Frühlingszwiebel und Sesam).

Die Weinkarte zählt stolze 18 Kapitel und umfasst edle Tropfen und seltene Raritäten aus aller Welt. Chefsommelier Victor William setzt den Schwerpunkt den biologisch angebauten Tropfen von Hausherrn Martin Lenikus, der mit mehr als 30 Positionen auf der Karte vertreten ist; darunter „Wiener Gemischter Satz Erinnerungsgarten 2014“, „Wiener Grüner Veltliner Nussberg 2011“, „Wiener Weißer Burgunder 2018“ oder „Merlot Ried Breiten 2018“.

Zum Soft-Opening des Hotels gibt es aktuell spezielle Eröffnungspreise. Weitere Infos dazu unter www.theleogrand.com




stats