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Mehr Transparenz ist die Zukunft

METRO Österreich / Jan Hetfleisch
Xavier Plotitza (CEO Metro Österreich) begrüßte mit Elisabeth Köstinger, Ernst Ulrich von Weizsäcker und Arno Wohlfahrter ein hochkarätig besetztes Podium. Moderiert wurde von Kurier-Chefredakteurin Martina Salomon.
Xavier Plotitza (CEO Metro Österreich) begrüßte mit Elisabeth Köstinger, Ernst Ulrich von Weizsäcker und Arno Wohlfahrter ein hochkarätig besetztes Podium. Moderiert wurde von Kurier-Chefredakteurin Martina Salomon.

Metro Österreich lud zum dritten Mal in Folge im Rahmen der „Wirtschaftsgespräche“ beim Europäischen Forum Alpbach zur „Wiener Mittwochsgesellschaft des Handels – Edition Alpbach“. Auf der Bischofer Alm wurde rund um die Themen Konsumentenschutz, Klimakrise und Digitalisierung diskutiert.

Passend zum Generalthema des Europäisches Forum Alpbach „Freiheit und Sicherheit“ wurden die, aus Sicht des Handels, dazu passenden Fragestellungen zum "Konsumentenschutz im Spannungsfeld von Klimakrise und Digitalisierung“ diskutiert.

Metro Österreich-CEO Xavier Plotitza hat in seiner Einleitung darauf verwiesen, dass Metro-Kunden neben höchstem Augenmerk auf Qualität, verstärkt auf Herkunft und Regionalität setzen. Gastronome verweisen, dank steigendem Interesse der Konsumenten, in den Menükarten auf die Herkunft der Produkte. „Konsumentenschutz beginnt … , wenn sich Unternehmen dazu entschließen, verantwortungsvoll entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu agieren ­- und das ist möglich.“

Wie weit kann/darf/muss Konsumentenschutz gehen?

Die charismatische Keynote hielt der international höchst anerkannte Experte Ernst Ulrich von Weizsäcker, deutscher Umweltwissenschaftler und Ehrenpräsident des Club of Rome. Sein Thema: „Digitalisierung muss nachhaltig werden. Wie kann die Politik dafür sorgen, dass Nachhaltigkeit profitabel wird?“ 

Von Weizsäcker’s Plädoyer: „Zukunftsoffen, kooperativ und klimafreundlich für eine neue Zivilisation sein! Wenn eine vernünftige Transparenz bei den Waren gegeben ist, dann kämen Shareholder und Stakeholder Interessen zusammen und dieser Effekt ist zweifelsfrei auch nützlich für das Klima. Zu einer Synergie zwischen Klimaschutz und Digitalisierung kann es aber erst dann kommen, wenn wir uns endlich politisch dazu durchringen, dass Preise für Waren annähernd die ökologische Wahrheit sagen.“

Die ehemalige Tourismusministerin Elisabeth Köstinger, stv. Klubobfrau und Abgeordnete zum Nationalrat (ÖVP), erachtet die Transparenz des „Weges der Produkte“ und in diesem Zusammenhang die Herkunftskennzeichnung „als Schlüssel der Zukunft“ und das gehe mit Digitalisierung einfacher und schneller. Es gehe um Transparenz, um Nachvollziehbarkeit und um eine gute Kennzeichnung der Lebensmittel, woher sie stammen. „Damit stärken wir auch die Verantwortung der Kunden, die selbst mitentscheiden können, wie nachhaltig sie leben wollen.“

Was Metro leistet

Arno Wohlfahrter, Strategieberater der Metro AG zu Eco-Systemen, stellte dar, was Digitalisierung für Metro bedeutet und welche Möglichkeiten sich dadurch für die Konsumenten ergeben: „Die Digitalisierung versteht Metro als einmalige Chance. Sich selbst auch als Dienstleister und Lösungsanbieter. Digitalisierung hilft dabei, die Produkte und ihren Weg transparent zu machen.“ Die Kunden haben das Recht darauf, zu wissen, woher das Produkt kommt, das sie kaufen. Dieses Konsumentenbedürfnis bringe vermehrt die Digitalisierung ins Spiel und verlange danach, Lösungen zu finden.

Zur besseren Kundenorientierung hat Metro verschiedene Labels und Technologien, die für hohe Nachhaltigkeits-Standards bürgen. Dazu gehören etwa „Regionah“, Fair Trade, und Marine Stewardship Council (MSC). Mittels eigener Pro Trace App können Kunden via Scannen des Barcodes auf den Produkten rückverfolgen, woher Fisch und Fleisch kommen und das bei derzeit mehr als 550 Ultrafrische-Produkten. „Das bedeutet vollständige Transparenz entlang der Wertschöpfungskette“, so Wohlfahrter.




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