Apfelstrudel: Handwerkskunst bei Meiste... Plus Artikel
 
Apfelstrudel

Handwerkskunst bei Meisterfrost

Beim Tiefkühlspezialisten Meisterfrost versteht man sich noch als Manufaktur und erzeugt Köstlichkeiten aus handgezogenem Teig. Durch Kneten, Rollen und Ausziehen entsteht zum Beispiel der handgezogene Apfelstrudel.

Apfelstrudel: Handwerkskunst bei Meisterfrost

Es ist pannend, den Damen in der Manufaktur in Rohrbach an der Lafnitz bei der Arbeit zuzusehen. Flinke Hände nehmen vorsichtig die Enden auf und ziehen den Teig behutsam über den Tisch. Schön gleichmäßig bis an die Grenze der Reißfestigkeit. Ein Riss wäre eine herbe Niederlage. Dann heißt es: das ganze von vorne. Das war schon bei Großmutter so. Gegen Trends der schnellstmöglichen Produktion wird hier Zeit und Aufwand nicht gescheut. Der Strudelteig muss so dünn ausgezogen sein, dass man durch ihn die Tageszeitung lesen kann. Nur so kann der handgezogene Strudel seinen Vorteil gegenüber maschinell gepressten Teigen ausspielen. Der Teiganteil ist bei den handgezogenen Produkten geringer. Das lässt mehr Platz für die Fülle und führt zu einem kalorien- und fettarmen Erlebnis. Damit entsprechen die Dünnteigstrudel den heutigen Anforderungen an eine ernährungsbewusste Küche. Und der handgezogene Strudelteig fördert nicht nur das Hausmacher-Image, sondern ist auch besonders zart.

Auch die Füllen werden bei Meisterfrost händisch gemischt. Inzwischen haben die Konditorinnen den Teig ausgezogen und die Ränder abgeschnitten. Nun schichten sie die Fülle vorsichtig zu einem länglichen Haufen auf. Dann folgt der schwierigste Teil: das Einrollen. Ein Tuch dient hier als Werkzeug, mit dessen Hilfe die perfekte Rolle ohne Bruchstelle geformt wird. Bei Meisterfrost kommen nur steirische Äpfel in den Apfelstrudel. Vollreife Früchte mit optimalem Reifestadium bilden nach dem Backen das volle Aroma aus. Das richtige Zucker-Säure-Verhältnis im Apfel und die richtige Auswahl der Apfelsorten, sind für den Geschmack des Apfelstrudels entscheidend. Verfeinert mit Zucker, etwas Zimt, Butter und Rosinen ergibt dies den köstlichen Geschmack. Für den Teig nach alten Rezepten wird ein spezielles Weizenmehl aus einer steirischen Mühle verwendet. So ist die gleichbleibende Qualität der Rohstoffe gewährleistet und die Wertschöpfung bleibt in der Region.

Strudel aus gezogenem Strudelteig lassen sich besonders raffiniert anrichten: Da der Teig beim Schneiden nicht zerbröselt, wird aus einem klassischen Strudelstück - mit wenigen geschickten Handgriffen und einigen in jeder Küche vorhandenen Zutaten - eine attraktive Kreation. "Auch das Auge isst mit, so wird eine unverwechselbare Optik, die persönliche Note eines Lokals noch lange in Erinnerung der Gäste bleiben", betont man bei Meisterfrost.
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