Tourismus |  Mittwoch, 11.04.2018

Wir wollen sicher reisen

Die Europäische Reiseversicherung AG führt in Zusammenarbeit mit marketagent.com alle zwei Jahre eine Reisestudie durch, die die Trends im Reise- und Buchungsverhalten der Österreicher erhebt. Für ein knappes Viertel der Reisenden ist die aktuelle Sicherheitslage am Urlaubsort ein besonders wichtiger Aspekt, besonders für Ältere und Frauen.

© pixabay.com

Die aktuelle Reisestudie der Europäischen Reiseversicherung zeigt, dass Österreicher häufiger, aber kürzer verreisen. Urlaub als Grundbedürfnis unverzichtbar, Work-Life-Balance wichtiger denn je. Das Thema Sicherheit als Kriterium für die Urlaubsauswahl hat stark zugenommen, dieser Wunsch ist deutlich stärker ausgeprägt als noch vor zwei Jahren. Neu ist hingegen, dass die 20- bis 29-Jährigen ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis haben und verstärkt im Reisebüro buchen.

15 Prozent der Reisenden wünschen sich mehr Informationen zum Thema Sicherheit auf Reisen. Besonders für Frauen und ältere Personen hat die aktuelle Sicherheitslage Einfluss auf die Reiseentscheidung. Frauen machen sich auch vermehrt vor der Reise Gedanken über die medizinische Versorgung vor Ort.

Nur die e-card ist zu wenig

86 Prozent der Österreicher glauben, mit der e-card innerhalb Europas ausreichend versichert zu sein. 26 Prozent vertrauen, in außereuropäischen Mittelmeerrandstaaten auf einen ausreichenden Kranken- und Unfallversicherungsschutz und knapp 18 Prozent vertreten die Meinung, sogar weltweit mit der e-card geschützt zu sein. 30 Prozent sind auch der Überzeugung, dass der Deckungsumfang der e-card einen Rücktransport nach Österreich inkludiert.

Wolfgang Lackner, Vorstandsvorsitzender Europäische Reiseversicherung, meint dazu: „Ein großer Irrtum, der Reisenden teuer zu stehen kommen kann. Die e-card deckt nur einen Basisschutz in öffentlichen Spitälern im europäischen Ausland, außerhalb Europas ist sie völlig nutzlos. Einen umfassenden Versicherungsschutz genießen Reisende nur mit einer privaten Reiseversicherung.“

Die größten Risiken auf Reisen sind Krankheit und Unfall. „Ein Tag Spitalaufenthalt kann sich mit 1.000 Euro und mehr, ein Rücktransport im Ambulanzjet mit bis zu 150.000 Euro niederschlagen. Beträge, die Reisende selbst zahlen müssen, wenn sie nicht entsprechend versichert sind“, ergänzt Lackner.

Steigende Frequenz bei Reisen

Immer mehr Österreicher verreisen immer öfter. Dieser seit Jahren anhaltende Trend bestätigte sich auch heuer wieder. Dabei steigt die Zahl jener Personen, die öfter als viermal im Jahr verreisen. Dem gegenüber sinkt die Zahl jener Menschen, die nur einmal im Jahr in Urlaub gehen. Besonders ältere Personen packen ihre Koffer gerne öfters pro Jahr, was sich mit höherem Alter sogar verstärkt.

Besonders häufig sind Wiener unterwegs. Die Nähe zur Adria bewegt wohl viele Kärntner und Steirer zu einem Ausflug ans Meer. Niederösterreicher und Burgenländer zieht es seltener in den Urlaub.

Reiseversicherung wegen des Stornoschutzes

60 Prozent der Befragten haben schon einmal eine Reiseversicherung abgeschlossen. Vor allem Ältere und Familien mit Kindern greifen auf einen entsprechenden Reiseschutz zurück. Das abschlussstärkste Motiv für den Abschluss einer Reiseversicherung ist der Schutz für den Stornofall, gefolgt von medizinischer Versorgung, Heimtransport und 24-Stunden-Notfallhilfe. Für die 20- bis 29-Jährigen ist die Steigerung des Sicherheitsgefühls ein häufig genannter Aspekt zum Abschluss einer Reiseversicherung.

Anlassbezogene Einzelversicherungen werden generell nach wie vor bevorzugt. Nur 25 Prozent der Reisenden schließen eine Jahresreiseversicherung ab. Vor allem jene, die aufgrund mehrmaliger und spontaner Reisen automatisch versichert sein und sich so eine günstigere Prämie sichern wollen.

Für zwei Drittel der Reisenden – im Speziellen für Frauen – ist eine Hotline für Notfälle eine starke Motivation, eine Reiseversicherung abzuschließen, für fast drei Viertel ist eine Notfallhilfe mit GPS-Ortung interessant.

Die MEINE URLAUBERIA-App

Die MEINE URLAUBERIA-App steht allen Kunden der Europäischen Reiseversicherung kostenfrei zur Verfügung. Die App setzt bei Bedarf über eine Telefonverbindung einen Notruf ab. Die GPS-Daten werden an die Einsatzzentrale übertragen. Im Notfall wird dem Reisenden rasch geholfen und die Situation effizient gemanagt.

Die App bietet zudem viele Informationen für die Sicherheit und Gesundheit der Kunden. So sind zum Beispiel Kontaktadressen, Reisewarnungen und internationale Notrufnummern verfügbar. Auch Kreditkarten und Mobiltelefone können rasch gesperrt werden. Tipps zur Vorbeugung von Erkrankungen, die richtige Vorgangsweise im Versicherungsfall und vieles mehr sind in der App ebenfalls abrufbar.

Tourismus |  Dienstag, 24.04.2018

Kärntner Investor übernimmt Flughafen Klagenfurt

Franz Peter Orasch erhielt mit seiner Lilihill-Gruppe den Zuschlag für 74,9 Prozent der Anteile am Flughafen.

Gastronomie |  Dienstag, 24.04.2018

So schmeckte Bier vor 5.000 Jahren

Stiegl widmet sich mit seinem Chefbraumeister dem Urbier der Sumerer und nähert sich einem beinahe vergessenen Geschmack, statt Hopfen nimmt er...

Hotel & Touristik Team

Copyright Hotel & Toursitik