Markt |  Gastronomie |  Donnerstag, 17.03.2016

Genuss ohne Verzicht

Bei den Gluten-Talks von Schär machen prominente Österreicher und Experten auf ein Thema aufmerksam, das immer mehr Menschen betrifft: glutenbedingte Beschwerden. Moderatorin Alice Tumler erzählt über ihren glutenfreien Alltag.

Alice Tumler und Veronika Macek-Strokosch beim Schär-Gluten-Talk in Wien (c) Schär

Eigentlich sollte das Wochenende in Marrakesch für die bekannte Moderatorin Alice Tumler ganz entspannt werden. Auf dem Plan standen Yogastunden und Meditationen, marokkanische Dampfbäder und landestypisches Essen - von ofenfrischen Brotfladen über Crêpes bis zu Couscous-Gerichten. Für die gebürtige Innsbruckerin wurde die Reise aber zum Horror. "Ich konnte nachts vor Schmerz kein Auge zu machen und nicht einmal aufstehen. Das möchte ich wirklich nie wieder erleben", erinnert sich Tumler. Es war nicht das erste Mal, dass sie plötzlich von Übelkeit, Kreislaufproblemen und schwerer Atmung überrascht wurde. Zurück in Österreich suchte Alice Tumler einen Arzt auf, der nach einigen Untersuchungen die Diagnose Gluten-/Weizensensitivität stellte.

Seitdem Ärzte viel besser über Unverträglichkeiten informiert sind, wird die Ursache für die Symptome schneller aufgedeckt und die Anzahl der Betroffenen steigt. "Trotzdem wissen in Österreich immer noch zu wenig Menschen über das Thema Bescheid. Nur wer richtig informiert ist, weiß wie man seinen Alltag mit der Unverträglichkeit genussvoll gestalten kann", sagt auch Alice Tumler. Bereits kleinste Mengen an Gluten können Auswirkungen auf den ganzen Körper haben. Isst die Moderatorin beispielsweise herkömmliches Brot oder Nudeln wird ihr schnell übel, sie leidet an Kopfschmerzen bekommt einen Blähbauch oder Ausschläge an den Wangen - so ist es für sie nahezu unmöglich, der Arbeit beim Fernsehen nachzugehen. Wichtig ist daher eine komplette Ernährungsumstellung. Auf der Suche nach Alternativen hat sie die Marke Schär kennen und schätzen gelernt.

Ernährungsumstellung ohne Probleme

Schon kurz nach der Ernährungsumstellung ging es deutlich bergauf: "Als ich Gluten komplett von meinem Speiseplan gestrichen habe, war das sofort eine merkliche Verbesserung für mein Wohlbefinden. Ich habe keine Übelkeitsanfälle mehr und bin nicht mehr müde, dafür fühle ich mich mit den glutenfreien Produkten fit und gesund." Heute ernährt sich die junge Mutter komplett glutenfrei. Das stellt auch in der Schwangerschaft ihres zweiten Kindes keine Einschränkung dar: "Ich esse ganz normal meine glutenfreien Gerichte. Die Gluten-Unverträglichkeit hat keine negativen Auswirkungen auf meine Schwangerschaft."

Nachfragen ist Pflicht

Durch ihren Job als Moderatorin isst Tumler beispielsweise beim Dreh oder bei Meetings häufig außer Haus. "Wenn wir Mittagessen vom Catering bekommen, ist es zugegebenermaßen manchmal schwer. Aber auf solche Fälle bin ich inzwischen eingestellt und habe immer einen glutenfreien Snack dabei. Wild darauflos naschen kann ich nicht mehr." Wichtig ist auch die Planung bei Reisen: Sie bucht bei längeren Aufenthalten lieber ein Apartment mit Küche, wo sie die Speisen selbst zubereiten kann, statt eines Hotels. Bei Restaurantbesuchen ist es ein Muss, immer ganz genau nachzufragen, was in den Speisen enthalten ist. Die Kennzeichnungspflicht ist zwar eine kleine Erleichterung, aber gibt keine absolute Sicherheit. Ein Beispiel: Werden die Pommes Frites in derselben Fritteuse zubereitet wie das Schnitzel?

Weitere Tricks und Informationen speziell für Betroffene und deren Familienmitglieder gibt es auf dem Schär Blog oder auf schaer.com. Eine App von Schär, um glutenfreie Restaurants zu finden: GlutenfreeRoads.com.Personalschulungen und tiefergehende Informationen zum Thema auch für Gastronomen bietet die Ernährungswissenschafterin Veronika Macek-Strokosch (www.eat2day.at).

 

 

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