Tourismus |  Gastronomie |  Hotellerie |  Montag, 20.03.2017

Die Berufsschule wird great again!

Eine Memorandum von WKÖ und Bildungsministerium zu Tourismusberufen hat neue Lehrinhalte zur Attraktivierung der Lehrausbildung an den Berufsschulen für Hotel- und Gastgewerbe zum Ziel.

(c) Rainer Sturm/pixelio.de

Die Bundesregierung hat letzte Woche ein neues Modell zur Attraktivierung der Lehrberufe präsentiert, das unter anderem auch eine Angleichung der Berufsschulstunden auf 1.260 Stunden bei allen dreijährigen Lehrberufen vorsieht. Für die Vertreter der Tourismusbranche ist dies aber nur unter bestimmten Rahmenbedingungen vorstellbar, die auch insgesamt die Ausbildung sowohl für die Jugendlichen als auch die Betriebe attraktiver machen. Aus diesem Grund wurde von den Fachverbänden Gastronomie und Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) mit dem Bundesministerium für Bildung ein entsprechendes Memorandum of Understanding ausgearbeitet.

Darin ist etwa die Forderung der Wirtschaft enthalten, "Professional Behaviour" als neuen Lehrinhalt zu Beginn der Berufsschulzeit als Hilfe für den Berufseinstieg der Jugendlichen zu etablieren. Weiters wurde die Einführung eines eigenen Gegenstandes "Interkulturelle Kompetenz" vereinbart, mit dem den interkulturellen Herausforderungen unter Berücksichtigung fremdsprachlicher Aspekte optimaler begegnet wird als mit einem "reinen" Pflichtgegenstand "Zweite berufsbezogene Fremdsprache". Ein zentraler Punkt ist auch die bessere Aufteilung der 1.260 Stunden Berufsschulzeit auf die Bedürfnisse der Betriebe und Jugendlichen. Das Anliegen nach einer für die betrieblichen Bedürfnisse geeigneteren Aufteilung der Berufsschulzeit mit stärkerer Gewichtung im ersten und schwächerer Gewichtung im dritten Lehrjahr wird vom BMB unterstützt. Ideal sind 13 Wochen Berufsschule im ersten Lehrjahr, neun im zweiten und acht Wochen im dritten Lehrjahr. Damit soll die Berufsschulzeit schwerpunktmäßig zu Beginn der Lehre absolviert werden, wodurch die praktische Ausbildung im Betrieb erleichtert wird.

Im Rahmen des Begutachtungsverfahrens können noch Adaptierungen im Fachunterrichtsbereich der Berufsschulrahmenlehrpläne nach Input von AusbildungsexpertInnen erfolgen. Da die gastronomischen Berufsbilder einer ständigen Weiterentwicklung unterliegen, wurden vom Bildungsministerium auch die dafür erforderlichen kurzfristigen Adaptierungen und Überarbeitungen der Lehrpläne zugesichert. "Mit diesem Abkommen ist ein sinnvoller Schritt in eine neue Tourismuslehrlingsausbildung getan", betont Gerold Royda, Ausbildungsexperte der beiden WKÖ-Fachverbände.

 

 

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